TFG Transfracht und CTOS erweitern Frequenzen zwischen Osnabrück und deutschen Seehäfen

Karel Novak, Veröffentlicht am 22/11/2022
TFG Transfracht und CTOS erweitern Frequenzen zwischen Osnabrück und deutschen Seehäfen
@dbcargo.com

Zusammen mit dem neuen Container Terminal Osnabrück (CTOS) verlagert die TFG Transfracht mehr Güter von der Straße auf die Schiene. Die Tochtergesellschaft der DB Cargo AG erweitert damit ihr Angebot an Kurzstreckentransporten, sogenannten Shortland-Feeder.


Seit Januar 2022 wird der CTOS von den Güterzügen der TFG Transfracht bedient. Seit September wurde die Frequenz der Verbindungen zwischen Osnabrück und Hamburg sowie den Seehäfen Wilhelmshaven und Bremerhaven sogar von sechs auf acht Abfahrten pro Woche erhöht.

Allein auf der Strecke Hamburg-Osnabrück werden bis zu 40.000 TEU pro Jahr von der Straße auf die Schiene verlagert. Dies entlastet nicht nur die Infrastruktur, sondern ist auch ein aktiver Beitrag zur Erfüllung einer klimaneutralen Lieferkette. Das spart bis zu 7.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr.

Die Transporte zwischen Osnabrück und den Nordhäfen sind ausschließlich 100 Prozent CO2-frei. Ermöglicht wird dies durch das Zugprodukt TFGeco, das mit Ökostrom betrieben wird. Aber auch der CTOS selbst wird ausschließlich mit Ökostrom betrieben.

Der CTOS befindet sich seit Herbst 2021 auf dem alten Osnabrücker Hafengelände. Das weitläufige Areal verfügt über eine Lagerkapazität von über 6.000 TEU, auf der Kunden ihre Waren bei Bedarf zwischenlagern können.

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