Der deutsche Schienengüterverkehr geht 2025 um 5,4 % zurück, da DB Cargo Einbußen verzeichnet

Der deutsche Schienengüterverkehr geht 2025 um 5,4 % zurück, da DB Cargo Einbußen verzeichnet
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Die Aufsichtsbehörde meldete ein Frachtaufkommen von 127 Mrd. Tonnenkilometern, was einem Rückgang gegenüber den 134 Mrd. Tonnenkilometern im Jahr 2024 entspricht.

Das Güterverkehrsaufkommen im Schienenverkehr ging im Jahr 2025 um 5,4 % zurück, wie die Bundesnetzagentur, die deutsche Regulierungsbehörde für die Bereiche Schienenverkehr, Energie, Telekommunikation und Post, mitteilte.

Der Rückgang war vor allem auf DB Cargo zurückzuführen. Nach Angaben der Bundesnetzagentur sank die operative Leistung des Unternehmens um rund 20 %, während die Transportleistung um mehr als 21 % zurückging.

Konkurrierende Güterverkehrsunternehmen übernahmen einen Teil des verlorenen Volumens. Ihr Anteil am deutschen Schienengüterverkehrsmarkt stieg auf 67 %, während auf die staatlichen Betreiber 33 % entfielen.

Die gesamte Betriebsleistung im Schienenverkehr in Deutschland stagnierte im Jahr 2025 bei rund 1,125 Mrd. Trassenkilometern. Das Wachstum im Personenverkehr glich den Rückgang im Güterverkehr aus, wobei die Betriebsleistung im regionalen Personenverkehr um 1,5 % stieg und im Fernverkehr nahezu unverändert blieb.

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Der Personenverkehr blieb auf einem hohen Niveau. Der Regionalverkehr verzeichnete 65 Mrd. Personenkilometer und blieb damit im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil, während der Fernverkehr um 3,5 % auf 49 Mrd. Personenkilometer zulegte.

Die Bundesnetzagentur meldete zudem einen anhaltenden Anstieg der Verspätungen im DB InfraGO-Netz über einen Zeitraum von vier Jahren. Sie stellte einen starken Anstieg der Verspätungen fest, die auf die Zugplanung und die Infrastrukturbetreiber zurückzuführen sind.

Auf der Riedbahn, Deutschlands erstem Korridor, auf dem eine umfassende Sanierung abgeschlossen wurde, sank die Zahl der infrastruktur- und baubedingten Verspätungen in den zwölf Monaten nach der Wiederinbetriebnahme von rund 15.800 auf 9.200. Die Verzögerungsminuten auf der Strecke sanken von 143.400 auf 95.700, was einem Rückgang von 33 % entspricht.

Die durch Signal- und Stellwerkssysteme sowie Weichen auf der Riedbahn verursachten Verspätungen gingen um 20 % bis 30 % zurück. Die Aufsichtsbehörde erklärte, diese Verbesserungen lägen weiterhin deutlich unter den ursprünglich angestrebten Werten, während die durch Telekommunikationssysteme und Bahnübergangssicherungssysteme verursachten Verspätungen nach den Bauarbeiten zugenommen hätten.

Der Bericht enthielt zudem erste Ergebnisse einer Umfrage unter Fahrzeughaltern zur ETCS-Ausrüstung. Mehr als 550 Fahrzeughalter gaben an, rund 20.000 Triebfahrzeuge, motorisierte Dienstfahrzeuge und Führungsanhänger zu besitzen, die für das deutsche Schienennetz zugelassen sind.

Von rund 17.350 in Betrieb befindlichen Fahrzeugen mit Zugsicherungssystemen wiesen die bei deutschen Haltern registrierten Fahrzeuge eine geringe ETCS- Ausstattungsquote auf. Die Bundesnetzagentur meldete 1.860 ETCS-ausgerüstete Fahrzeuge bei deutschen Haltern, was 13 % der betreffenden Flotte entspricht, wobei bei den meisten Fahrzeugen noch eine Nachrüstung oder Modernisierung erforderlich ist.


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