Der Fahrer versuchte zwar zu bremsen, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Infolge des Unfalls starben zwei Elefanten auf der Stelle und einer wurde schwer verletzt. Neben dem Triebfahrzeugführer befanden sich noch zwei weitere Arbeiter in dem Zug. Keiner von ihnen wurde verletzt.
Der Zug bestand aus acht Tankwagen, von denen fünf mit Diesel und die anderen mit Benzin beladen waren. Jeder hatte ein Fassungsvermögen von etwa 50.000 Litern. Infolge des Zusammenstoßes entgleisten zwei Waggons, deren Inhalt teilweise auf die Gleise floss. Aufgrund der großen Schäden wurde der Zugverkehr auf diesem Abschnitt eingestellt.
In Sri Lanka überqueren Elefanten häufig Bahngleise, vor allem auf der Suche nach Wasser und Nahrung, da ihre natürlichen Lebensräume durch landwirtschaftliche und bauliche Aktivitäten zunehmend zerstört werden. In solchen Situationen werden die Tiere Opfer von Zusammenstößen, die nicht nur die lokale Tierwelt beeinträchtigen, sondern auch Menschen gefährden und Sachschäden verursachen.
In den letzten Jahren hat die Zahl der Zusammenstöße zwischen Elefanten und Zügen in Sri Lanka zugenommen. In diesem Jahr starben sieben Elefanten an den Folgen von Fahrerflucht, und bis 2023 waren es 24 Elefanten, die ihr Leben verloren. Schätzungen zufolge ist die Zahl dieser Tiere seit dem Jahr 2000 von etwa 14.000 auf 6000 zurückgegangen.
Die Behörden Sri Lankas versuchen seit Jahren, einen Weg zu finden, dieses Problem zu lösen. Eine vorgeschlagene Lösung besteht darin, spezielle Zäune entlang der Pisten zu errichten oder alternative Wanderrouten für die Elefanten zu schaffen, aber der Prozess stößt auf viele logistische und finanzielle Schwierigkeiten. Der Schutz der Elefanten, die ein kulturelles Symbol der Region sind, wird angesichts des zunehmenden Bedarfs an menschlicher Expansion immer schwieriger.
Quelle: sektorkolejowy.pl