Am Donnerstag beendeten Raupenbagger die Demontage der durch den Brand in Hustopeče nad Bečvou beschädigten Waggons. Ein Frontlader und ein Radlader nahmen den gesamten losen Schutt von den Waggons auf, den Lastwagen zur Entsorgung abtransportierten. Die Feuerwehrleute werden heute die Vorbereitungen für die weiteren Umweltschutz- und Aufräumarbeiten fortsetzen.
Ein Schwerlast-Raupenkran verlud die Eisenbahnschwellen auf Eisenbahnwaggons. Sie wurden zur Zentraldeponie der Eisenbahngesellschaft transportiert.
Während der gesamten Arbeiten wurden vor Ort strenge Brandschutzvorkehrungen getroffen: zwei isolierte Tankwagen der TITAN-Rettungseinheit, ein Schaumtankwagen, vier Feuerwehr-Chemiker mit einem Detektor. Auch eine Dekontaminationsstation ist noch im Einsatz, um die eingesetzten Feuerwehrleute zu reinigen, so ihr Sprecher.
Eine Spezialfirma führte zusätzliche Tiefbohrungen durch, wobei ein kombiniertes Löschfahrzeug half, jedes Bohrloch mit Schaum abzudecken. Der Raupenbagger hat nun insgesamt 31 Tiefbohrungen durchgeführt. Achtzehn davon sind bereit für das Abpumpen von kontaminiertem Grundwasser.
Der Regen erschwerte die Aufräumarbeiten, da sich schweres Gerät in dem aufgeweichten Terrain nur schwer bewegen ließ. Ein zusätzlicher Heckcontainer wurde als Verstärkung für die Einsatzkräfte angefordert.
Es werden alle Anstrengungen unternommen, um so schnell wie möglich Experten vor Ort zu bringen. Die Umweltinspektoren waren noch nicht in der Lage, das Ausmaß der Kontamination unter der Baustelle zu beurteilen.
Darüber hinaus sagt das Tschechische Hydrometeorologische Institut für das Gebiet bis Samstag Niederschläge voraus, was die ohnehin schon schwierige Situation noch verschlimmern könnte.