EP Logistics International (EPLI) hat den Betrieb des Central European Rail Express (CEREx) aufgenommen, eines neuen internationalen Schienengüterverkehrsdienstes, der Deutschland mit Mitteleuropa und weiteren Verbindungen zum Balkan verbindet.
Die erste Fahrt war ein Ganzzug, der von Deutschland nach Serbien fuhr. Seit Januar 2026 verkehrt CEREx mit einer Häufigkeit von zwei bis drei Zugpaaren pro Woche.
Der Dienst ist für den Transport von Industriechemikalien, Erdölprodukten und Stahl ausgelegt. EPLI gibt an, dass CEREx je nach Kundennachfrage sowohl für den regulären Verkehr als auch für Ad-hoc-Spot-Züge verfügbar ist. Bis März 2026 soll das Angebot auf fünf Zugpaare pro Woche erhöht werden, wodurch Kapazität und Frequenz erweitert werden.
CEREx basiert auf festen Fahrplan-Trassen in Kombination mit betrieblicher Flexibilität, um Infrastrukturengpässe zu bewältigen. Für das Fahrplanjahr 2026 wurden acht regelmäßige Zugtrassen pro Woche gesichert, die eine Streckenführung über die Tschechische Republik und die Slowakei ermöglichen. Diese Streckenführung bietet auch eine Alternative zu den österreichischen Transitkorridoren, die 2026 von geplanten Infrastrukturarbeiten betroffen sind.
Der Service basiert auf garantierter Kapazität und vorhersehbaren Transitzeiten, wobei die Zugtrassen im Voraus festgelegt werden, um einen stabilen Betrieb in ganz Mitteleuropa zu gewährleisten. Der Korridor unterstützt Weiterverbindungen zu Zielen auf dem Balkan, darunter Serbien.
Mit der Aufnahme des Betriebs hat EPLI eine spezielle CEREx-Projektwebsite für Kunden eingerichtet, auf der Serviceinformationen, Kontaktdaten und Optionen für Kapazitätsanfragen bereitgestellt werden.