Die Teams von Design & Build and International (DB&I), SYSTRA Frankreich und SYSTRA Großbritannien haben die Aufgabe, die Migrationsstrategie festzulegen und das Projekt umzusetzen, um das bestehende Kontroll- und Sicherungssystem im Kanaltunnel durch ein modernes System auf der Grundlage von ERTMS (European Rail Traffic Management System) zu ersetzen.
Die Migration soll ohne Unterbrechung des Betriebs durchgeführt werden. Das Ziel von Eurotunnel ist es, die Umstellung auf ERTMS ohne Überschneidungen mit dem Altsystem durchzuführen. Diese als "Big Bang" bezeichnete Methode bedeutet, dass die beiden Signalsysteme, das neue ERTMS und das bestehende TVM 430, während des Versuchszeitraums nebeneinander bestehen werden (dank der "Y"-Lösung, die den Wechsel von einem System zum anderen ermöglicht). Danach wird das neue System direkt eingesetzt und das bestehende System wird entfernt.
"Die Zusammenarbeit unserer drei Geschäftsbereiche DB&I, Großbritannien und Frankreich gewährleistet, dass wir über das beste Fachwissen und die richtigen Kontakte verfügen, um die Anforderungen dieses Projekts zu erfüllen. Es muss betont werden, dass wir 30 Jahre nach der Installation des bestehenden Systems ein Signalsystem erneuern", sagte Marta Guillen Cavero, Head of International Bids, International Tenders & Services, SYSTRA SA.
Um die Beeinträchtigung des Verkehrs so gering wie möglich zu halten und die Sicherheit des Projekts zu erhöhen, werden die Arbeiten parallel zu anderen Eurotunnel-Aktivitäten (z. B. Wartungsarbeiten oder Teilarbeiten) durchgeführt und auf zwei Nächte pro Woche beschränkt.