Die ÖBB wird auf Anordnung des Ministeriums reformiert.

Die ÖBB wird auf Anordnung des Ministeriums reformiert.
© ÖBB / Andreas Scheiblecker
Der Umstrukturierungsprozess soll den unternehmerischen Spielraum der ÖBB erweitern und soll Anfang 2027 umgesetzt werden.

Das österreichische Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur hat die ÖBB beauftragt, ein Reformkonzept zur Umstrukturierung des staatlichen Eisenbahnkonzerns zu erarbeiten.

ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä sagte, das Unternehmen werde ein Konzept entwickeln, das als Grundlage für die Strukturreform dienen soll. Nach Angaben des Ministeriums besteht das Ziel darin, die Effizienz zu steigern und größere Flexibilität zu schaffen, um auf die wachsende Nachfrage im öffentlichen Verkehr, den zunehmenden Wettbewerb und den technologischen Wandel, einschließlich der Digitalisierung, zu reagieren.

Matthä wies darauf hin, dass Anpassungen des Eisenbahngesetzes erforderlich sein könnten, um schneller auf Marktentwicklungen reagieren zu können. Er erklärte, dass die Reform darauf abziele, die integrierte „One ÖBB”-Struktur zu stärken und die Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen zu verbessern.

Das Ministerium gab die Initiative am 17. Februar in Wien bekannt. Weitere Details zu den geplanten strukturellen Veränderungen wurden bislang nicht veröffentlicht.


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