ALLRAIL beschwert sich über die Doppelmoral beim Verkauf von DB-Fahrkarten in verschiedenen Ländern

ALLRAIL beschwert sich über die Doppelmoral beim Verkauf von DB-Fahrkarten in verschiedenen Ländern
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Die Alliance of Passenger Rail New Entrants (ALLRAIL) wirft der DB vor, dass sie sich weigert, Fahrkarten ihrer Konkurrenten auf ihren Fahrkartenverkaufsportalen in Deutschland zu verkaufen, während sie im Vereinigten Königreich von einer solchen Vorgehensweise profitiert.

ALLRAIL ist ein europäischer gemeinnütziger Verband unabhängiger Eisenbahnunternehmen im Personenverkehr (Bahnbetreiber und Fahrkartenverkäufer). Seine jüngste Veröffentlichung hat den Unterschied zwischen dem britischen und dem deutschen Fahrkartenverkauf aufgezeigt.

Im Vereinigten Königreich führt die Transparenz des Mehrkanalvertriebs von Fahrkarten zu Fällen, in denen ein Unternehmen auf seinem Fahrkartenverkaufsportal eine billigere und schnellere Option seines direkten Konkurrenten zu Gunsten eines Reisenden anzeigt. Die Deutsche Bahn, die in Deutschland einen Marktanteil von 90 % beim Fahrkartenverkauf hat, lehnt laut ALLRAIL einen ähnlichen Ansatz wie im Vereinigten Königreich ab.

Als Beispiel hat ALLRAIL die britische EisenbahngesellschaftLNER ausgewählt. Die Website bietet auch eine schnellere und billigere Reisemöglichkeit für Grand Central, ein DB-eigener Personenbahnbetreiber (über Arriva UK) im Vereinigten Königreich. Dies schafft Transparenz für die Endkunden, ohne dass sie komplizierte Wege zu anderen Reiseoptionen finden müssen.

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Die Botschaft von ALLRAIL ist daher klar: Deutschland und die EU müssen beim Mobilitätsdatengesetz in erster Linie an die Transparenz für die Reisenden denken, und alle Bahntickets müssen auf allen Bahnverkaufsportalen verkauft werden.


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