Die Vereinbarung zielt darauf ab, Lösungen zu implementieren, die die Entwicklung und das Wachstum der Containerfracht entlang des Mittleren Korridors unterstützen.
"Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen KTZ und Alstom besteht bereits seit rund 15 Jahren. Die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit eröffnet neue Möglichkeiten für den Einsatz moderner Technologien und die digitale Entwicklung des kasachischen Eisenbahnsektors", erklärte Nurlan Sauranbayev, CEO von KTZ.
Darüber hinaus setzt Alstom das 2023 mit der kasachischen Regierung geschlossene Investitionsabkommen um, das ein Engagement von über 50 Millionen Euro für neue Industrie- und Infrastrukturprojekte im Eisenbahnsektor vorsieht. Diese Initiative umfasst den Bau von Service-Depots in vier Regionen - Astana, Almaty, Arys und Shu -, um die kontinuierliche Wartung von elektrischen Lokomotiven zu gewährleisten. Die Investition wird voraussichtlich 700 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.
"Diese Vereinbarung mit KTZ unterstreicht unsere Zusammenarbeit und unser Engagement, den Eisenbahnsektor in Kasachstan voranzubringen. Mit über 1.200 Mitarbeitern im Land sind wir bestrebt, unsere Produkte und Dienstleistungen zu lokalisieren, um die nationale Wirtschaft zu unterstützen. Die strategische Position Kasachstans als wichtiger regionaler Knotenpunkt mit wichtigen Transitkorridoren ermöglicht es uns, unsere Investitionen und die Partnerschaft mit der Regierung und den lokalen Akteuren zu verstärken und die Rolle des Landes in der regionalen Wirtschaft weiter zu festigen", sagte Henri Poupart Lafarge, CEO von Alstom.
Der Mittlere Korridor, der auch als Transkaspische Internationale Transportroute (TITR) bezeichnet wird, ist die kürzeste multimodale Handelsroute, die eine Kombination aus Schienen-, Straßen- und Seeverkehr nutzt, um China und Europa durch Kasachstan, Aserbaidschan und Georgien zu verbinden.