Eisenbahnverkehr zwischen Kasachstan und Estland verdoppelt sich

Eisenbahnverkehr zwischen Kasachstan und Estland verdoppelt sich
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Kasachstan Temir Zholy und die Estnischen Eisenbahnen verstärken ihre Zusammenarbeit, um die Güterverkehrskorridore zwischen Zentralasien und Europa zu stärken. Das Schienengüterverkehrsaufkommen zwischen den beiden Ländern soll sich bis 2025 mehr als verdoppeln.

Der Schienengüterverkehr zwischen Kasachstan und Estland hat im Jahr 2025 stark zugenommen, da Kasachstan Temir Zholy (KTZ) und die Estnische Eisenbahn ihre Pläne zur Vertiefung der logistischen Zusammenarbeit und zum Ausbau der Transitströme nach Europa bestätigt haben.

Während eines Arbeitstreffens besprachen KTZ-CEO Talgat Aldybergenov und Kaido Zimmermann, CEO der Estnischen Eisenbahnen, den aktuellen Betrieb und legten strategische Prioritäten für die Integration der Verkehrsnetze und die Optimierung der Güterströme zwischen Zentralasien und den europäischen Märkten fest.

Das Schienengüterverkehrsaufkommen zwischen den beiden Ländern stieg im Vergleich zum Vorjahr um das 2,1-Fache auf 382.400 Tonnen. Die Exporte aus Kasachstan beliefen sich auf 313.700 Tonnen, was einem Anstieg um das 2,6-Fache gegenüber 2024 entspricht, während die Importe 29.700 Tonnen erreichten, was einem Anstieg von 30,2 % entspricht. Die Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung des Ostseekorridors für die westliche Handelsstrategie Kasachstans.

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Ein Schwerpunkt der Gespräche war die Rolle Estlands innerhalb der Transkaspischen Internationalen Transportroute (TITR), auch bekannt als Mittlerer Korridor. Beide Seiten betonten die Bedeutung einer Diversifizierung der Exportrouten zu den europäischen Märkten angesichts der sich wandelnden geopolitischen Bedingungen und Lieferketten.

Die Hafeninfrastruktur wurde als entscheidender Hebel für weiteres Wachstum identifiziert. Die Integration der estnischen Hafenkapazitäten in die eurasischen Eisenbahnkorridore soll die Effizienz des Güterumschlags verbessern und höhere Transitvolumina ermöglichen.

„Die Beteiligung estnischer Häfen und die Integration ihrer Kapazitäten in unsere Verkehrskorridore können für zusätzliches Wachstum im Güterverkehr sorgen und die Wettbewerbsfähigkeit von Logistiklösungen für alle Marktteilnehmer verbessern“, wurde während des Treffens festgestellt.

Die beiden Bahnbetreiber bekräftigten ihre Absicht, die bilaterale Zusammenarbeit weiter zu verstärken, einschließlich der Erforschung technologischer Lösungen zur Beschleunigung der Frachtlieferung und zur Verbesserung der Korridorleistung.


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