Siemens Mobility investiert rund 150 Millionen Euro in die Erweiterung seines Service-Depots in Dortmund-Eving auf 87.550 m², um der wachsenden Nachfrage nach Bahndienstleistungen gerecht zu werden. Geplant ist der Bau einer zusätzlichen 12.300 m² großen Servicehalle mit Lagerflächen, Büros und Werkstätten für die Wartung von Zügen bis zu 400 Metern Länge. Der Betriebshof von Siemens Mobility in Dortmund hat derzeit eine Gesamtfläche von 70.000 m² und wird nach Fertigstellung des Projekts eine Fläche von 157.550 m² haben.
"Um die Effizienz zu maximieren, werden in der Anlage innovative Siemens-Technologien wie die KI-basierte Wartung mit Railigent X, 3D-Druck und hochautomatisierte Services eingesetzt. Mit der Investition in zusätzliche Depotkapazitäten reagieren wir auf die wachsende Nachfrage nach Dienstleistungen", sagte Michael Peter, CEO Siemens Mobility.
Das Digitaldepot in Dortmund ist seit 2018 in Betrieb. Nach Fertigstellung des Neubaus im Jahr 2026 wird das Servicecenter bis zu 250 Mitarbeiter beschäftigen.
Auf dem Betriebshof Dortmund können alle Wartungsprozesse komplett digital abgewickelt werden. Die Mitarbeiter erhalten ihre Arbeitsaufträge und alle relevanten Wartungs- und Reparaturinformationen direkt auf ihr Tablet. Die Züge übermitteln kontinuierlich Zustandsdaten von Sensoren an die digitale Plattform Railigent X, wo sie automatisch verarbeitet werden. Bei einem Hochgeschwindigkeitszug fallen beispielsweise bis zu 30 GB an Daten pro Monat an. Die Railigent X-Anwendungssuite von Siemens Mobility analysiert diese Daten mit Hilfe von KI-basierten Algorithmen, um Störungen möglichst genau vorherzusagen und Empfehlungen zur vorbeugenden Wartung zu geben.