DBSA finanziert 200 Millionen Dollar für das Lobito-Korridor-Eisenbahnprojekt

DBSA finanziert 200 Millionen Dollar für das Lobito-Korridor-Eisenbahnprojekt
© Lobito Corridor Railway Project
Die Development Bank of Southern Africa (DBSA) hat in Zusammenarbeit mit der U.S. International Development Finance Corporation (DFC) bis zu 200 Mio. USD für das Lobito Corridor Railway Project in Angola zugesagt.

Im Rahmen dieser Initiative, deren Kosten auf rund 786,4 Mio. USD geschätzt werden, soll eine Eisenbahnverbindung vom Hafen Lobito an der Atlantikküste Angolas zur Grenze mit der Demokratischen Republik Kongo (DRK) geschaffen werden.

Das Projekt umfasst die Finanzierung, den Bau, den Betrieb und die Übergabe einer 1,289 km langen Eisenbahnlinie, die von Lobito zu den Grenzübergängen Negrao und Luau führt, sowie einer 28 km langen Nebenstrecke von Negrao nach Bimbas. Diese Entwicklung soll die Effizienz des Gütertransports sowohl für internationale als auch für nationale Waren verbessern. Mit dem Bau soll bald begonnen werden, sobald die endgültigen finanziellen Vereinbarungen im Anschluss an die im November 2022 unterzeichnete Konzessionsvereinbarung abgeschlossen sind.

© Lobito Corridor Railway Project
© Lobito Corridor Railway Project

Die Mittel werden für den Ausbau wichtiger Infrastrukturen verwendet, um ein effizienteres regionales Logistiknetz zu schaffen. Die Eisenbahn soll als Schlüsselstrecke für den Transport von Kupfer, Kobalt und anderen Mineralien aus der Demokratischen Republik Kongo über den Hafen Lobito zu den Weltmärkten dienen.

Darüber hinaus hat die Lobito Atlantic Railway (LAR) vor kurzem mit dem Kupferexport aus der Demokratischen Republik Kongo in die Vereinigten Staaten begonnen. Am 22. August 2024 verließ die erste Kupfersendung mit dem Ziel Baltimore den Hafen von Lobito an Bord des Containerschiffs MSC SAMU. Seit der Übernahme der Konzession durch LAR im Januar folgten mehrere weitere Lieferungen nach Europa und in den Fernen Osten. Die Kupferkathoden trafen am 19. August nach einer sechstägigen Reise von Kolwezi in Lobito ein, was ein Beweis für die effiziente Transportroute ist, die nun zur Verfügung steht.

Die Investition der DBSA in die Lobito Corridor Railway zeigt, dass sie sich auf Infrastrukturprojekte konzentriert, die das Wirtschaftswachstum und die regionale Anbindung fördern. Im Rahmen der Entwicklung der Eisenbahn wird auch die Hälfte der benötigten Waggons von einem südafrikanischen Hersteller beschafft, was zur lokalen Wirtschaft beiträgt.


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