Ziel der Studie ist es, eine gemeinsame Perspektive für die Achse Linz - Budweis - Prag als mögliche Hochleistungsstrecke zu entwickeln.
"Eine mögliche Entwicklung der Achse Linz - Budweis - Prag basiert auf dem bestehenden Ausbauprogramm für den Abschnitt Prag - Budweis und dem österreichischen Zielnetz 2040. Durch einen gemeinsamen Ansatz kann die Strecke Budweis - Linz zu einer vollwertigen Verbindung für die tschechischen Eisenbahnen werden, nicht nur nach Österreich, sondern auch nach Süd- und Westeuropa", sagt Jiří Svoboda, Generaldirektor von Správa železnic.
Die Studie wird sich auf eine Analyse des Verkehrspotenzials der Achse für den Personen- und Güterverkehr im europäischen, grenzüberschreitenden und regionalen Kontext konzentrieren. Dies kann die Grundlage für eine aktualisierte Kosten-Nutzen-Analyse eines möglichen grenzüberschreitenden Ausbaus der Strecke sein.
"Mit der unterzeichneten Arbeitsvereinbarung setzen wir den nächsten wichtigen Schritt, um gemeinsam mit unseren tschechischen Kollegen das Potenzial der Achse Linz - Budweis - Prag grenzüberschreitend zu analysieren", ergänzt Judith Engel, Vorstandsvorsitzende der ÖBB-Infrastruktur AG.
Dies wird die wissenschaftliche Grundlage für mögliche weitere Schritte bilden. Die ersten Ergebnisse werden bis Ende 2025 erwartet.