US-Verkehrsministerium stellt 2,4 Mrd. USD für Verbesserungen im Schienenverkehr bereit

US-Verkehrsministerium stellt 2,4 Mrd. USD für Verbesserungen im Schienenverkehr bereit
© American Public Transportation Association
Die Federal Railroad Administration (FRA) des US-Verkehrsministeriums hat Mittel in Höhe von über 2,4 Mrd. USD für 122 Projekte zur Verbesserung des Schienenverkehrs in 41 Bundesstaaten und Washington, D.C., angekündigt.

Die Investition stammt aus dem Bipartisan Infrastructure Law und wird über das CRISI-Programm (Consolidated Rail Infrastructure and Safety Improvements) der FRA verwaltet.

Die ausgewählten Projekte sollen die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit des Schienenverkehrs verbessern. Sie umfassen eine Reihe von Verbesserungen, darunter die Modernisierung von Gleisen, den Ersatz von Brücken, den Ausbau von Bahnverbindungen in Häfen und die Anschaffung moderner Lokomotiven. Im Rahmen des CRISI-Programms werden vorrangig kleinere, kurzstreckige Eisenbahnen gefördert, die für die amerikanische Wirtschaft und die regionalen Versorgungsketten unverzichtbar sind.

Zu den wichtigsten geförderten Projekten gehören:

  • Illinois: Mit über 157 Mio. USD wird das Springfield Rail Improvements Project unterstützt. Im Rahmen dieser Initiative werden die Korridore der Union Pacific und der Norfolk Southern zu einem einzigen mehrgleisigen Korridor durch Springfield zusammengelegt. Das Projekt umfasst Gleisverbesserungen, neue Bahnübergänge und den Bau eines multimodalen Verkehrszentrums, um den Schienenpersonenverkehr besser mit dem Nah- und Fernbusverkehr zu verbinden.
  • North Carolina: Mehr als 105,5 Mio. USD werden für das Projekt der North Carolina Railroad Company zur Erhöhung der Kapazität der NC-Line bereitgestellt. Die Modernisierungsarbeiten umfassen den Ausbau von über fünf Meilen Gleisanschlüssen, die Sanierung von bis zu 69 Meilen Gleis, die Beseitigung eines Bahnübergangs und die Verbesserung der Gleisgeometrie. Es wird erwartet, dass diese Verbesserungen die Pünktlichkeit der bestehenden Amtrak-Strecken erhöhen und zusätzliche Personenzüge aufnehmen können.
  • Amtrak-Partnerschaft: Mit einem Zuschuss von über 14 Mio. USD wird ein 36-monatiges Lehrlingsausbildungsprogramm für mechanische Berufe finanziert. Das Programm zielt darauf ab, qualifizierte Arbeitskräfte für die Wartung der Amtrak-Flotte auszubilden. Die Schulungen werden unter anderem in Beech Grove (Indiana), Wilmington (Delaware), Washington (D.C.), New York (New York), Chicago (Illinois) und Los Angeles (Kalifornien) angeboten.
  • Georgien: Über 26,5 Mio. USD sind für das Colonel's Island Rail Improvements Project in Brunswick vorgesehen. In Zusammenarbeit mit der Georgia Ports Authority wird das Projekt den Myd Harris Yard verbessern und einen neuen South Side Rail Yard am Colonel's Island Terminal bauen. Es wird erwartet, dass die Verbesserungen die Beförderung von Automobilsendungen auf der Schiene erleichtern und die Abhängigkeit vom Lkw-Transport verringern werden.
  • Arizona: Mehr als 21,6 Mio. USD werden für das Eastern Arizona Rail Safety, Efficiency, and Resiliency Project bereitgestellt. Dieses Projekt umfasst die Sanierung von etwa 34 Meilen Gleis, den Ersatz von drei veralteten Holzbrücken, die Einrichtung von zwei Notübergängen, die Beseitigung von Gestrüpp innerhalb der Fahrwege und die Nachrüstung von zwei Kesselwagen für die Brandbekämpfung.
  • Michigan: Mit einer Investition von über 67 Millionen USD wird die Detroit RECHARGED-Initiative finanziert. Das Projekt konzentriert sich auf die Verbesserung und den Ausbau der Livernois Intermodal Facility durch die Verlegung von ca. 17.200 Fuß neuer Gleise, die Verbesserung der Pflasterung und den Ersatz von Diesel-Portalkränen durch Hybrid- und vollelektrische Modelle. Die Verbesserungen zielen darauf ab, die Serviceleistung zu verbessern und die Umweltauswirkungen zu verringern.

Diese Reihe von Investitionen stellt eines der bedeutendsten Engagements für die amerikanische Eisenbahninfrastruktur seit über einem halben Jahrhundert dar. Es wird erwartet, dass die finanzierten Projekte die Lieferketten stärken, die Transportkosten senken und die Umweltverschmutzung verringern werden, wovon sowohl die Güter- als auch die Personenverkehrsnetze im ganzen Land profitieren werden.


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