Normandie investiert über 2,4 Mrd. EUR in die Modernisierung der Eisenbahn

Normandie investiert über 2,4 Mrd. EUR in die Modernisierung der Eisenbahn
© SNCF Voyageurs
Die Regionalregierung der Normandie hat einen Überblick über die laufenden Investitionen in die Eisenbahn gegeben und dabei Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 2,4 Milliarden Euro seit 2016 hervorgehoben.

Die Mittel wurden für die Verbesserung der Infrastruktur und des rollenden Materials auf mehreren Hauptstrecken bereitgestellt: Paris-Rouen-Le Havre, Paris-Caen-Cherbourg/Trouville-Deauville, Paris-Evreux-Serquigny, Paris-Granville und Caen-Le Mans-Tours, die alle im Jahr 2020 unter regionale Kontrolle gestellt werden.

Ein wichtiger Aspekt der Investition war die Beschaffung von 27 OMNEO-2-Zügen, die kürzlich von Alstom fertiggestellt wurden. Diese Züge verkehren nun zwischen Paris, Evreux, Serquigny, Vernon und Rouen und ergänzen die bestehende Flotte von 40 OMNEO-1-Zügen, die im Jahr 2020 angeschafft wurden. Die Region hat rund 1,4 Mrd. EUR speziell für neues Rollmaterial ausgegeben. Weitere 180 Mio. EUR sind für die Sanierung und Modernisierung von 53 bestehenden Regionalzügen vorgesehen, die zwischen 2004 und 2010 angeschafft wurden, um deren Lebensdauer um bis zu 20 Jahre zu verlängern.

Auch den Wartungseinrichtungen wurde große Aufmerksamkeit geschenkt. Im Juli 2024 wurde in Le Havre ein neues, 70 Mio. EUR teures Depot in Betrieb genommen, das in erster Linie für die Wartung der OMNEO-1-Züge zuständig ist. Die Normandie betreibt nun vier voll funktionsfähige Instandhaltungszentren in Sotteville-lès-Rouen, Caen, Granville und Le Havre. Darüber hinaus wurden 10,3 Millionen Euro in die Modernisierung der Abstellanlagen für Regio2N-Züge in Evreux und Serquigny investiert.

Darüber hinaus hat die Normandie 120 Millionen Euro für die Modernisierung von Bahnhöfen, einschließlich der Verbesserung der Zugänglichkeit und multimodaler Umsteigemöglichkeiten, bereitgestellt. Davon entfielen 87,6 Mio. EUR auf die Renovierung von Gebäuden und die Zugänglichkeit von Bahnsteigen, während 10,7 Mio. EUR speziell für den Umbau von Bahnsteigen für OMNEO-2-Züge in den Bahnhöfen Evreux, Bueil und Bréval bereitgestellt wurden. Für multimodale Umsteigebahnhöfe wurden 27,6 Mio. EUR bereitgestellt, und weitere 37 Mio. EUR sind für die Verbesserung künftiger Bahnhofsdienste vorgesehen.

Für die Verbesserung der Schieneninfrastruktur wurden seit 2016 140 Mio. EUR bereitgestellt, und für 2025 sind zusätzliche Mittel in Höhe von 8 Mio. EUR vorgesehen, um die laufenden Instandhaltungsprojekte von SNCF Réseauzu ergänzen. Durch den bevorstehenden Vertrag zwischen dem Staat und der Region, der im Juni unterzeichnet werden soll, werden sich die Gesamtinvestitionen in die Infrastruktur auf 250 Mio. EUR belaufen, mit denen Projekte wie die Entwicklung des Güterverkehrs und Studien für regionale Expressdienste in Rouen und Caen unterstützt werden.

Nach diesen Maßnahmen stieg die Pünktlichkeit auf den Regionalstrecken bis Ende 2024 auf 92 %, was einem Anstieg von drei Prozentpunkten gegenüber 2019 entspricht. Die Fahrgastzufriedenheit erreichte 95 %, und die Zahl der Fahrgäste stieg im Vergleich zu 2019 um 20 %. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wurden ab Dezember 2024 täglich 70 zusätzliche Züge in Betrieb genommen, davon 59 auf der Achse Normandie-Paris und 11 in der Normandie selbst.


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