Die Kapazität des Wiener Korridors soll bis 2029 erhöht werden

Die Kapazität des Wiener Korridors soll bis 2029 erhöht werden
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Die ÖBB baut den Bahnhof Wiener Neustadt aus, um die Kapazität auf Österreichs wichtigster Bahnverbindung in Richtung Süden zu erhöhen; bis 2029 sind vier Gleise geplant.

Die ÖBB hat eine weitere Bauphase für den Ausbau des Wiener Neustadt Hauptbahnhofs, eines wichtigen Eisenbahnknotenpunkts südlich von Wien, eingeleitet. Das Projekt zielt darauf ab, die Kapazität auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen Österreichs zu erhöhen.

Im Mittelpunkt des Ausbaus steht der nördliche Zufahrtsbereich zum Bahnhof, wo die Kapazität von drei auf vier Gleise erhöht wird. Dies wird den Betrieb auf dem Südbahnkorridor und der parallel verlaufenden Pottendorfer Linie erheblich verbessern, die beide eine wichtige Achse für den Personen- und Güterverkehr in Richtung Süd- und Südosteuropa bilden.

Das Projekt, das mit rund 170 Millionen Euro finanziert wird, soll 2029 fertiggestellt werden.

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Um den Betrieb während der Bauarbeiten aufrechtzuerhalten, hat die ÖBB-Infrastruktur AG mit der Errichtung von provisorischen Eisenbahnbrücken begonnen, damit der Zugverkehr ohne größere Beeinträchtigungen weiterlaufen kann, während darunter die neue Infrastruktur errichtet wird. Dieser Ansatz soll die Auswirkungen sowohl auf den Personenverkehr als auch auf den Güterverkehr entlang der Strecke so gering wie möglich halten.

Für die Betreiber sollen die zusätzlichen Gleise und die modernisierte Infrastruktur zu einer höheren Kapazität, größerer Flexibilität und verbesserter Zuverlässigkeit führen, insbesondere bei der Bewältigung des gemischten Verkehrs und der Bewältigung von Störungen. Der langfristige Plan sieht vor, den Fernverkehr auf die Pottendorfer Linie zu verlagern, wodurch Kapazitäten für den Regionalverkehr auf der Südbahn frei werden.

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Wiener Neustadt ist einer der verkehrsreichsten Eisenbahnknotenpunkte Österreichs, an dem mehrere Strecken zusammenlaufen. Der Ausbau des Bahnhofs gilt daher als wichtiger Schritt zur Stärkung des gesamteuropäischen Schienennetzes und zur Verbesserung der Verbindungen zwischen Wien und Zielen weiter südlich.

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