Sambia und Botswana treiben das 430 km lange MKL-Bahnprojekt zügig voran

Sambia und Botswana treiben das 430 km lange MKL-Bahnprojekt zügig voran
© Ministry of Transport and Infrastructure - Botswana
Die Regierungen von Sambia und Botswana haben technische Teams angewiesen, alle noch ausstehenden Studien für das Eisenbahnprojekt Mosetse–Kazungula–Livingstone (MKL) bis Ende 2026 abzuschließen.

Das Projekt ist eine strategische Priorität für die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC) und zielt darauf ab, den Schwerlastverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern und den Nord-Süd-Korridor besser zu integrieren.

Umfang und Ausrichtung der Infrastruktur

Die geplante Eisenbahnstrecke wird sich über etwa 430 km erstrecken und die Lücke zwischen den bestehenden Endpunkten in beiden Ländern schließen:

  • Abschnitt Botswana: 365 km von Mosetse bis zur Kazungula-Brücke.
  • Abschnitt in Sambia: 65 km von der Kazungula-Brücke bis nach Livingstone.
  • Wichtigster Vorteil: Die Strecke wird die Kazungula-Brücke nutzen, die bereits über eine vorinstallierte Gleisbrücke über den Sambesi verfügt.

Strategische Ziele und regionaler Handel

Das MKL-Projekt zielt darauf ab, eine effizientere Logistikroute für Bergbau- und Agrarexporte zu schaffen und damit die Abhängigkeit vom Straßentransport über den stark frequentierten Grenzübergang Kazungula auf einer Strecke von 600 Meilen (Hin- und Rückfahrt) zu verringern. Durch die Verbindung der Zambia Railways Limited mit den Botswana Railways wird der Korridor eine reibungslose Verbindung für Gütertransporte zwischen dem Hafen von Durban und den Eisenbahnunternehmen schaffen, um die Interoperabilität sicherzustellen.


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