Der Zug, der im Frühjahr 2026 in Betrieb gehen sollte, war ein Gemeinschaftsprojekt der RDC Deutschland Gruppe und der SBB. Ohne die Anschubfinanzierung wird der Zug nicht in Betrieb gehen.
Der Vorschlag zielte darauf ab, einen grenzüberschreitenden Nachtzug einzuführen, der die Schweiz, Deutschland und Schweden über Kopenhagen verbindet. Der Finanzierungsantrag stützte sich auf die Bestimmungen der Schweizer Klimagesetzgebung, und das Bundesamt für Verkehr hatte zuvor seine bedingte Unterstützung signalisiert.
Nach der Entscheidung bestätigte die RDC Deutschland Gruppe, dass das Projekt nicht umgesetzt wird. Das Unternehmen erklärte, dass mit dem Entzug der Fördermittel die Möglichkeit, den Dienst wie geplant zu starten, endet. Der Nachtzug war als Teil der Bemühungen vorgestellt worden, nachhaltige Langstrecken-Mobilitätsoptionen zwischen Mittel- und Nordeuropa zu erweitern.