Siemens Mobility hat mit dem Bau eines neuen Werks für Bahninfrastruktur in Chippenham, Wiltshire, begonnen. Die geplante Anlage wird rund 800 Mitarbeiter beherbergen und sowohl nationale als auch internationale Projekte unterstützen. Die Pläne von Siemens Mobility umfassen Funktionen in den Bereichen Fertigung, Digitaltechnik sowie Forschung und Entwicklung, die auf die laufende Umgestaltung von Bahnsteuerungs- und Signalsystemen abgestimmt sind.
Es wird erwartet, dass die Produktion zur Lieferung von Ausrüstungen und Lösungen für den britischen Markt sowie zum Export in andere Regionen beiträgt. Das neue Zentrum konsolidiert die bestehenden Aktivitäten an einem einzigen Standort, der darauf ausgelegt ist, den langfristigen technologischen und industriellen Bedarf im Bahnsektor zu decken.
Spezifikationen für die Infrastruktur und Nachhaltigkeitsmerkmale
Der Standort Chippenham wird nach dem BREEAM-Zertifizierungsstandard "Excellent" entwickelt, der die Einhaltung etablierter Nachhaltigkeitskriterien für Gebäude widerspiegelt. Die Anlage wird energieeffiziente Produktions- und Büroflächen umfassen, die mit Blick auf die Umweltverträglichkeit konzipiert wurden.
Geplant sind Maßnahmen zur Erhöhung der lokalen Artenvielfalt, wie die Schaffung von Lebensräumen für Wildtiere, die Anpflanzung einheimischer Arten und die Erweiterung der Grünflächen auf dem Gelände. Diese Ergänzungen sind Teil der von Bowmer + Kirkland, dem Hauptauftragnehmer des Projekts, vorgelegten Entwurfsspezifikationen.
Projektzeitplan und Baupartner
Bowmer + Kirkland wurde mit der Durchführung der Bauphase beauftragt. Das Unternehmen hat bereits in der Vergangenheit mit Siemens Mobility bei Infrastrukturprojekten zusammengearbeitet und wird für die Durchführung des Planungs- und Bauprozesses innerhalb des festgelegten Zeitplans verantwortlich sein.
Sobald die Anlage in Chippenham in Betrieb ist, soll sie künftige Bahnprojekte unterstützen, die sowohl die Modernisierung der Signaltechnik als auch eine umfassendere digitale Integration in die britische Verkehrsinfrastruktur umfassen. Dies ist das Ergebnis kontinuierlicher Investitionen in die Innovation im Schienenverkehr und die Zentralisierung der damit verbundenen technischen Aktivitäten in regionalen Zentren.
Der Standort wird die derzeit genutzten Büros und Werkstätten ersetzen und gleichzeitig die Kapazitäten für den künftigen Einsatz von Technologien in der Eisenbahnindustrie erweitern.