Tschechische Republik unterstützt 11 regionale Projekte zum Ersatz alter Fahrzeuge durch emissionsarme Alternativen

Tschechische Republik unterstützt 11 regionale Projekte zum Ersatz alter Fahrzeuge durch emissionsarme Alternativen
© Michal Málek / České dráhy
Insgesamt werden 15 Mrd. CZK (ca. 611 Mio. EUR) aus dem durch das EU-Emissionshandelssystem unterstützten Modernisierungsfonds ausgeschüttet.

Das tschechische Umweltministerium hat die Finanzierung von elf regionalen Eisenbahnprojekten genehmigt, mit denen veraltete Diesel- und Elektrofahrzeuge durch emissionsarme Alternativen ersetzt werden sollen.

Mit den Mitteln wird die erste Runde der Ausschreibung TRANSGov 1/2024 unterstützt, bei der 17 Vorschläge von regionalen Behörden und der Stadt Prag eingereicht wurden. Die Projekte wurden anhand der Energieeinsparungen im Verhältnis zur beantragten Finanzierung bewertet. Elf erfolgreiche Anträge kamen aus acht Regionen - Pilsen, Mährisch-Schlesien, Zlín, Ústí nad Labem, Südböhmen, Vysočina, Hradec Králové, Pardubice und Prag.

Förderfähig sind unter anderem die Kosten für die Anschaffung neuer Züge, die mit Oberleitungen, Batterien oder Wasserstoff betrieben werden. Der Ersatz von Dieselzügen kann mit bis zu 70 % kofinanziert werden, während die Umrüstung älterer Elektrofahrzeuge mit 40 % förderfähig ist. Die ausgewählten Regionen müssen bis Ende 2026 öffentliche Dienstleistungsverträge mit den Betreibern unterzeichnen, in denen sie sich zur Beschaffung und zum Betrieb des neuen Rollmaterials verpflichten.

Nicht erfolgreiche Projekte wurden auf eine Reserveliste gesetzt und können erneut in Betracht gezogen werden, wenn die zugewiesenen Mittel sinken, z. B. aufgrund von niedrigeren Ausschreibungskosten oder Rücknahmen.

Die zweite Runde der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen wird voraussichtlich im Dezember 2025 eröffnet, wobei Anträge bis März 2027 angenommen werden.


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