Das Logistikzentrum der FS-Gruppe hat Pläne für eine Flottenerneuerungs- und Digitalisierungsstrategie mit Investitionen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren vorgestellt.
Im Rahmen der Investition werden 110 Elektrolokomotiven für den Fernverkehr, 25 Rangierlokomotiven - darunter auch Modelle mit Hybridantrieb und alternativen Kraftstoffen - sowie mehr als 2.000 Güterwagen der neuen Generation eingesetzt. Die Flottenerweiterung umfasst außerdem 42 Lkw, fünf Mobilkräne, acht Portalkräne und eine Hybridfähre für den Betrieb in der Straße von Messina. Diese Neuzugänge ergänzen den bestehenden Fuhrpark des Unternehmens, der derzeit aus 650 Lokomotiven, 14.000 Waggons, fünf Schiffen und 30 Lkw besteht. Die FS-Gruppe betreibt außerdem 21 Terminals in Italien und Europa.
Neben der Erweiterung der Flotte führt das Unternehmen eine digitale Plattform ein, die den Schienen-, Straßen- und Seeverkehr integrieren soll. Das System soll den Kunden eine einheitliche Schnittstelle bieten, die ein durchgängiges Transportmanagement ermöglicht und die Frachtnachfrage mit den verfügbaren multimodalen Transportoptionen verbindet.
Die breit angelegte Strategie sieht zwischen 2025 und 2029 Gesamtinvestitionen in Höhe von 2,16 Milliarden Euro vor, wobei der Schwerpunkt auf Terminalinfrastruktur, Flottenerwerb und digitalen Lösungen liegt. Die FS-Gruppe rechnet mit einem jährlichen Umsatzwachstum von ca. 8 % und will bis 2029 2 Mrd. EUR erreichen.