HELROM, der für sein horizontales Sattelauflieger-Ladesystem bekannte Betreiber, hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren beantragt.
Im Rahmen dieses Prozesses stellt HELROM Strecken ein, die als wirtschaftlich nicht tragfähig erachtet werden. Die Dienste auf ausgewählten Korridoren werden ohne Änderungen fortgesetzt. Das Unternehmen hat nicht bekannt gegeben, welche Verbindungen betroffen sind oder wie sich die Kapazitäten in der kommenden Zeit verschieben könnten.
Die Umstrukturierung zielt darauf ab, die Ressourcen zu konsolidieren und sich auf die Aufrechterhaltung des Betriebs auf Korridoren mit konstanter Nachfrage zu konzentrieren. Das HELROM-System ermöglicht die horizontale Verladung von unbegleiteten Sattelanhängern auf speziell konstruierte Waggons, ohne dass Kranterminals erforderlich sind, und zielt auf den intermodalen Mittel- und Langstreckenverkehr ab.
Das Verfahren steht nun unter der Aufsicht der Insolvenzbehörden gemäß dem deutschen Rechtsverfahren.
Zu den regelmäßigen Strecken des Unternehmens gehören Verbindungen zwischen Westdeutschland und Österreich sowie Nord-Süd-Achsen, die Industriegebiete mit intermodaler Nachfrage bedienen. Weitere Aktualisierungen werden vom Ergebnis der Umstrukturierung und von Gerichtsentscheidungen abhängen.