In der rund 4.600 m² großen Halle sollen bis zum Jahr 2026 bis zu 20 qualifizierte Schweißer- und Technikerstellen entstehen. Bislang war Stadler auf geschweißte Karosserien angewiesen, die aus seinen europäischen Werken verschifft wurden. Die Produktion vor Ort verkürzt die Transportzeiten und erhöht den Anteil der in den USA hergestellten Teile in den Stadler-Zügen auf etwa 80 Prozent.
"Wir haben uns vorgenommen, mehr als nur Züge zu bauen", sagte Martin Ritter, CEO von Stadler North America. "Wir schaffen wirtschaftliche Möglichkeiten, stärkere Lieferketten und eine Zukunft, in der Züge aus amerikanischer Produktion ein Synonym für Weltklassequalität sind."
Stadlers Schweißspezialisten aus Ungarn schulen derzeit das neue US-Team und tragen so zum Wissenstransfer und zur Sicherung der Produktionsstandards bei. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen prüft das Unternehmen auch seine Lieferketten, um den Anteil der im Inland hergestellten Komponenten weiter zu erhöhen.