DB InfraGO verkleinert Vorstand auf sechs Bereiche

DB InfraGO verkleinert Vorstand auf sechs Bereiche
© Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
Der Aufsichtsrat der DB InfraGO hat einer umfassenden Umstrukturierung der Organisation ab dem 1. Januar 2026 zugestimmt und die Anzahl der Vorstandsbereiche von acht auf sechs reduziert. Mehrere neue Führungskräfte wurden ernannt, um wichtige Infrastruktur- und Bahnhofsressorts zu leiten.

Der Aufsichtsrat der DB InfraGO AG, des Infrastrukturunternehmens der Deutschen Bahn, hat sich auf eine neue Vorstandsstruktur geeinigt, die am 1. Januar 2026 in Kraft treten wird. Die Reorganisation sieht eine Verschlankung des Führungsmodells auf sechs statt acht Vorstandsbereiche vor und umfasst mehrere hochrangige Ernennungen.

Imke Kellner wird Vorstandsmitglied für den neu geschaffenen Bereich Fahrweginfrastruktur. Sie kam 2023 zu DB InfraGO und leitet seitdem den Bereich Asset- und Instandhaltungsmanagement für die Region Ost. Zuvor war Kellner in leitenden Funktionen in der Produktionstechnik tätig, unter anderem in der Betriebsleitung und in Führungspositionen.

Katja Hüske wurde zum Vorstandsmitglied für den Bereich Personenbahnhöfe ernannt. Derzeit leitet sie die beiden Bereiche Infrastrukturplanungsgrundsätze und Infrastrukturprojekte Nord. Während ihrer mehr als 20-jährigen Tätigkeit bei der Deutschen Bahn war sie in verschiedenen Funktionen bei DB ProjektBau und DB Engineering & Consulting tätig.

Hüske tritt die Nachfolge von Ralf Thieme an, der den Bereich Human Resources übernehmen wird. Thieme war zuvor Personalleiter der DB Station&Service AG und ist seit 2002 in der Personalorganisation der DB tätig. Er löst Heinz Siegmund ab, der zum Jahresende in den Ruhestand geht.

Gerd-Dietrich Bolte wird Vorstandsmitglied für Infrastrukturplanung und -projekte. Er ist seit 1996 bei der Deutschen Bahn in leitenden Funktionen tätig, unter anderem im Investitionscontrolling, im Projektmanagement und als CIO. In den letzten zehn Jahren hat er Großprojekte und Infrastrukturprogramme in der Region Mitte geleitet.

Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG, und Jens Bergmann, Finanzvorstand, bleiben in ihren bisherigen Positionen.

Nagl sagte, die Umstrukturierung ziele darauf ab, die Fähigkeit von DB InfraGO zu stärken, ein zuverlässigeres und effizienteres Schienennetz bereitzustellen: "Wir bauen eine bessere Bahn. Diese Umstrukturierung schafft eine schlankere Führungsstruktur, klarere Verantwortlichkeiten und mehr betriebliche Eigenverantwortung in den Regionen." Er dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern für ihren Beitrag zum Unternehmen.


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