DB verbindet Eisenbahn mit Holocaust-Gedenken

DB verbindet Eisenbahn mit Holocaust-Gedenken
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Die Deutsche Bahn hat das Gedenken an den Holocaust als Teil ihrer unternehmerischen Verantwortung als staatliches deutsches Eisenbahnunternehmen hervorgehoben. Dieses Engagement wurde in einer gemeinsamen Erklärung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag bekräftigt.

Die Deutsche Bahn hat das Gedenken an den Holocaust und den Kampf gegen Antisemitismus als Teil ihrer unternehmerischen Verantwortung als staatliches deutsches Eisenbahnunternehmen bekräftigt. Diese Position wurde in einer gemeinsamen Erklärung dargelegt, die am Internationalen Holocaust-Gedenktag zusammen mit mehreren großen deutschen Unternehmen und der Organisation „Friends of Yad Vashem“ veröffentlicht wurde.

Die Erklärung bezieht sich auf die 2002 von Holocaust-Überlebenden verabschiedete Erklärung der Überlebenden, in der dazu aufgerufen wird, dass Erinnerung zu konkretem Handeln führen soll. Die Deutsche Bahn erklärte, die Erneuerung dieser Erklärung sei besonders relevant, da die Zahl der Überlebenden, die persönlich Zeugnis ablegen können, weiter zurückgeht.

„Die Deutsche Bahn sieht das Gedenken an die Opfer der Shoah als wesentlichen Bestandteil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung“, sagte Evelyn Palla, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn. Sie fügte hinzu, dass das Unternehmen Yad Vashem als internationales Zentrum für Bildung und Erinnerung unterstützt.

Als staatliche Eisenbahngesellschaft mit landesweiter Infrastruktur und Personenverkehr erklärte die Deutsche Bahn, dass ihre Verantwortung über Transportdienstleistungen hinausgeht und auch historisches Bewusstsein und öffentliche Bildung umfasst. Die Erklärung verbindet diese Rolle mit Bemühungen gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung innerhalb der Gesellschaft.

Die gemeinsame Erklärung wurde zusammen mit der Deutschen Bank, dem Volkswagen Konzern, der Mercedes-Benz Gruppe und Borussia Dortmund abgegeben. Nach Angaben der Organisation „Friends of Yad Vashem“ unterstreicht die Beteiligung großer, öffentlichkeitswirksamer Unternehmen, dass das Gedenken an den Holocaust nicht auf politische Institutionen beschränkt ist, sondern auch Organisationen betrifft, die eine direkte Rolle im täglichen Leben spielen.

Die Initiative ist Teil umfassenderer internationaler Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Holocaust-Gedenktag, darunter eine Kampagne der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) zur weltweiten Förderung der Grundsätze der Erklärung der Überlebenden.


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