EUROFIMA hat mit den Ferrovie dello Stato Italiane (FS) eine neue Finanzierungsvereinbarung über 500 Millionen Euro geschlossen, um die Erneuerung des regionalen Personenverkehrsmobils in Italien zu unterstützen.
Die Finanzierung hat eine Laufzeit von 20 Jahren und dient der Anschaffung von Zügen für den Regionalverkehr im ganzen Land. Die Transaktion umfasst 31 einstöckige Triebzüge des Typs Alstom Pop in vierteiliger Konfiguration sowie 31 doppelstöckige Triebzüge des Typs Hitachi Rail Rock in vier-, fünf- und sechsteiliger Konfiguration.
Beide Zugtypen sind Teil des umfassenden Investitionsprogramms von FS zur Modernisierung der italienischen Regionalflotte und zur Förderung einer stärkeren Nutzung der Schiene im Rahmen der Dekarbonisierungsziele des Landes.
Die neuen Schienenfahrzeuge verfügen über modernisierte Komfortausstattungen für Fahrgäste, Fahrgastinformationssysteme sowie Verbesserungen hinsichtlich der Barrierefreiheit für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Für FS dienen die Finanzmittel der weiteren Investition in den Regionalverkehr, wo moderne elektrische Triebzüge eine zentrale Rolle bei der Verbesserung von Kapazität, Zuverlässigkeit und Fahrgastkomfort außerhalb des Fern- und Hochgeschwindigkeitsverkehrs spielen.
EUROFIMA erklärte, die Transaktion spiegele ihren öffentlichen Auftrag in Italien wider, insbesondere die Förderung der regionalen Anbindung und eines nachhaltigeren Verkehrs. Die in Basel ansässige Organisation wurde 1956 gegründet, um den öffentlichen Schienenverkehr und die Erneuerung des rollenden Materials in ganz Europa zu finanzieren.