Josef Köcher wechselt mit mehr als 20 Jahren Führungserfahrung in der internationalen Luft- und Raumfahrt sowie in der industriellen Fertigung zum Schienenfahrzeughersteller. Zuvor hatte er leitende Positionen bei Airbus und der ArianeGroup inne, darunter die des Leiters für Flugzeugfertigung und MRO in Deutschland sowie die des Standortleiters von Airbus Defence and Space in Manching.
Im Jahr 2020 wechselte er zu Diehl Aviation, wo er zunächst als Chief Operating Officer und später auch als CEO sowie als Mitglied des Vorstands der Diehl-Gruppe tätig war. Zuletzt war er bei Siemens Gamesa als Leiter des Bereichs Global Operations Rotor Blade tätig.
Bei Stadler wird Köcher den Betrieb am Standort Berlin leiten, wobei der Schwerpunkt auf industrieller Effizienz und Produktionsprozessen liegt.
„Mit Josef Köcher gewinnen wir eine erfahrene Führungskraft, die über ein tiefgreifendes Verständnis für industrielle Exzellenz und komplexe Fertigungsprozesse verfügt“, sagte Philipp Brunner, Bereichsleiter und Executive Vice President der Stadler Group.
Köcher sagte, Stadler Deutschland verbinde innovative Produkte mit einer langen Tradition im Schienenfahrzeugbau.
„Mit dem laufenden Programm zur Effizienzsteigerung verfügen wir über ein wirksames Instrument, um Prozesse weiter zu verbessern und unsere Stärken noch effizienter zu nutzen. Diesen Weg werden wir gemeinsam mit Tempo und voller Energie beschreiten“, sagte Josef Köcher.
Diese Veränderung erfolgt im Anschluss an den Weggang von Jure Mikolčić, der ab dem 1. August 2026 Präsident und Vorstandsvorsitzender von Fortaco, dem finnischen börsennotierten Industrieunternehmen, werden wird.