Neues Schrottentladeverfahren bei SHS dank Innofreight und DB Cargo

Neues Schrottentladeverfahren bei SHS dank Innofreight und DB Cargo
© DB Cargo
Ein neues Entladeverfahren soll den Prozess rationalisieren und die Zeit für das Entladen verschiedener Arten von Metallschrott erheblich verkürzen.

DB Cargo erprobt in Zusammenarbeit mit der SHS - Stahl-Holding-Saar und dem Logistikpartner Innofreight ein neues Verfahren zum Entladen von Schrott im Dillinger Hafen. Der innovative Einsatz eines rotierenden Ladestaplers zum Kippen von Metallschrott bietet eine vielversprechende Alternative zu den herkömmlichen Entladeverfahren mit Kran und Magneten. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund der Bemühungen der Stahlindustrie um umweltfreundlichere Verfahren, wobei Stahlschrott eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung von Emissionen spielt.

Der drehbare Ladestapler ermöglicht einen schnelleren und effizienteren Umschlag und setzt damit möglicherweise einen neuen Standard für die Schrottlogistik auf der Schiene. Diese Methode steht im Einklang mit der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeit und Recycling in der Stahlindustrie, da Schrott eine Schlüsselkomponente in der umweltfreundlichen Stahlproduktion ist.

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Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Förderprogramm zur Unterstützung der umweltfreundlichen Umstellung der saarländischen Stahlwerke angekündigt. Wirtschaftsminister Robert Habeck bestätigte, dass bis Ende 2023 2,6 Milliarden Euro für die Umstellung auf eine emissionsfreie Stahlerzeugung bereitgestellt werden. Diese Mittel sind für die wichtigsten Stahlwerke des Landes bestimmt - die Dillinger Hütte, Saarstahl und das gemeinsame Roheisenwerk Rogesa, die alle zur SHS - Stahl-Holding-Saar gehören.

Mit der Investition wird der Bau neuer Anlagen für die Nutzung von Wasserstoff und Elektrolichtbogenöfen sowie die verstärkte Verwendung von recyceltem Stahlschrott unterstützt. Das Projekt zielt darauf ab, bis 2027/2028 jährlich bis zu 3,5 Millionen Tonnen grünen Stahl zu produzieren.


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