Bei diesen Ressourcen handelt es sich hauptsächlich um Bergbaurohstoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Container und flüssige Massengüter.
Ronnie Ntuli, Vorsitzender der Thelo Group, sagte: "Wir mobilisieren Kapital von Investoren aus Afrika und der ganzen Welt und nutzen erstklassige technische und betriebliche Fähigkeiten, um groß angelegte, miteinander verbundene Verkehrs- und Logistikkorridore für Afrika zu schaffen."
Der größte Teil des afrikanischen Güterverkehrs besteht aus landwirtschaftlichen und mineralischen Massengütern, einschließlich strategischer Mineralien für den Export. Das derzeitige Schienennetz des Kontinents ist jedoch marode, so dass viele Güter auf der Strecke bleiben. Auch die nationalen Betreiber verfügen nicht über ausreichende Kapazitäten für den Gütertransport, was zu einer starken Abhängigkeit von Lkw und dem Straßennetz führt, über die 80 % der Güter befördert werden. Die Schienenverkehrs- und Infrastrukturentwicklungsprojekte der Thelo Group zielen darauf ab, diese Probleme anzugehen und eine effizientere und kostengünstigere Lösung zu bieten, die die Abhängigkeit von Lastwagen deutlich verringert.
Um sein Liefermodell zu verbessern, wird Thelo seine Beziehung zu DB Engineering & Consulting (DB E&C), einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, von einem Equity Joint Venture in eine exklusive strategische Partnerschaft umwandeln. DB E&C wird der technische Partner von Thelo in ganz Afrika südlich der Sahara sein.
Stefan Geisperger, Managing Director für internationale Märkte bei DB Engineering & Consulting, sagte: "Unsere globale und langjährige Erfahrung und Expertise im Eisenbahnsektor sowie unsere anhaltende und geschätzte Beziehung zu Thelo sind entscheidend, um Afrikas kritischen Bedarf an integrierter Verkehrsinfrastruktur zu decken."
Das Angebot von Thelo an miteinander verbundenen Verkehrskorridoren ist eine Antwort auf die verkehrstechnischen Herausforderungen Afrikas und ein strategischer Schritt zur Unterstützung des Binnenmarktes der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA). Es wird erwartet, dass der Verkehrssektor infolge der AfCFTA um fast 50 % wachsen und den innerafrikanischen Handel erheblich ankurbeln wird. Derzeit sind die logistikbezogenen Transportkosten in Afrika bis zu 75 % höher als in anderen Teilen der Welt.
Das Ausmaß der Transport- und Logistikherausforderungen in Afrika ist offensichtlich. Mit der Schaffung der AfCFTA wird der innerafrikanische Handel bis 2035 voraussichtlich um 81 % zunehmen, was die entscheidende Bedeutung der verschiedenen Verkehrsträger, einschließlich der Schiene, der Häfen und des rollenden Materials, unterstreicht. Es wird erwartet, dass der Verkehrssektor infolge der AfCFTA um fast 50 % wachsen wird. Die Afrikanische Entwicklungsbank schätzt, dass die Straßen-, Luft-, Schienen- und Hafeninfrastruktur Investitionen in Höhe von 35 bis 47 Milliarden US-Dollar pro Jahr erfordern wird, was das Ausmaß der Herausforderung für Afrika unterstreicht.