Der Transport wurde im Rahmen einer Mautvereinbarung zwischen Liberty Ostrava und Donquixote in Zusammenarbeit mit den Logistikunternehmen TRAINLOG und Rail STM durchgeführt.
Der Zug mit Fracht aus Kasachstan, der auf dem Korridor von Polen über den Grenzübergang Chalupki/Bohumín nach Ostrava Bartovice verkehrte, wurde von einer einzigen MAXIMA 40CC-Lokomotive gezogen. Das Gesamtgewicht des Zuges, einschließlich der Waggons, betrug 3.900 Tonnen.
Güterverkehr und betriebliche Erwägungen
Der Bahntransport wurde als Alternative zum Straßentransport eingesetzt, so dass etwa 130 Lkw die gleiche Strecke nicht mehr zurücklegen mussten. Die Aktion entspricht dem allgemeinen Trend im Güterverkehr, bei dem schwere Lasten für lange Strecken auf die Schiene verlagert werden.
Auch Liberty Ostrava setzt bei der Herstellung von Langstahlprodukten auf Erdgas. Diese Umstellung wurde trotz wirtschaftlicher Herausforderungen durchgeführt, wobei der Schwerpunkt auf der Emissionsreduzierung lag.
In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen den Betrieb seines Walzwerks wieder aufgenommen und produziert mehr als 50.000 Tonnen Betonstahl. Die Anlage war vor der Wiederaufnahme der Produktion ein Jahr lang stillgelegt worden.