Innoduler Rail hat seinen 1.000. InnoBogie-Rahmen hergestellt, ein Jahr nachdem das Drehgestell von der Innofreight Group eingeführt wurde.
Das InnoBogie kommt seit dem 2. Juli 2025 bei den 80-Fuß- InnoWaggons zum Einsatz, als der erste Waggon das InnoWay-Werk in Triest verließ. Nach Angaben von Innofreight wurde das Drehgestell innerhalb von 22 Monaten vom Konzept bis zur serienreifen Konstruktion entwickelt.
Das Drehgestell verfügt über eine Leichtbauweise, die eine zusätzliche Nutzlast von 250 kg pro Drehgestell bzw. 500 kg pro vierachsigem Waggon ermöglicht. Laut Innofreight sorgt dieser Unterschied bei der Nutzlast für eine steigende Nachfrage aus der Stahlindustrie, wo die Nutzlast der Waggons ein zentraler Betriebsfaktor ist.
Innoduler Rail liefert den Stahl und das Schweiß-Know-how für die Drehgestellrahmen. Das Unternehmen hat innerhalb von 12 Monaten genügend Rahmen hergestellt, um 500 Waggons auszustatten; die Endmontage erfolgt am Standort Triest.
Innoduler Rail unterstützt zudem den Ausbau des Waggonwerks in Triest sowie die Ausbildung italienischer Fachkräfte. Am slowenischen Standort läuft die Produktion weiter.
Bis Ende des Jahres ist in Triest die Inbetriebnahme einer speziellen Schweißroboterlinie geplant. Die Anlage wird die Produktion von bis zu 3.000 InnoBogies pro Jahr ermöglichen.
Nach dem 80-Fuß-InnoWaggon wird der InnoBogie auch bei anderen von InnoWay Trieste hergestellten InnoWaggon-Typen eingeführt. Die erste Version ist für den Normalspurbetrieb vorgesehen, weitere Varianten sind für Finnland, Spanien und Portugal geplant.
Das InnoBogie ist UIC-konform und verfügt über einen modularen Drehgestellrahmen, der für gängige europäische Spurweiten ausgelegt ist.