Stegra und LKAB planen für 2026 Testlieferungen von Eisenerzpellets per Bahn

Stegra und LKAB planen für 2026 Testlieferungen von Eisenerzpellets per Bahn
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Mit diesen Transporten soll die Funktionsfähigkeit der Logistikströme nach den geplanten Gleisbauarbeiten überprüft werden.

Stegra und LKAB haben Pläne für Testlieferungen von Eisenerzpellets auf der Schiene skizziert, die Ende 2026 beginnen sollen. Die Ankündigung bestätigt, dass die beiden Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung getroffen haben und gemeinsam die Testtransportphase vorbereiten. Der Betrieb wird die Produktionsanlage von Stegra in Boden beliefern, wo Eisenerzpellets in einem Direktreduktionsverfahren verwendet werden sollen.

Die Stahlproduktionsanlage von Stegra verfügt über einen 145 Meter hohen Direktreduktionsturm, der für die Verarbeitung von Eisenerzpellets unter Verwendung von Wasserstoff ausgelegt ist. Das Nebenprodukt dieses Reduktionsprozesses ist Wasserdampf, der die Kohlendioxidemissionen ersetzt, die bei der konventionellen Stahlerzeugung im Hochofen in Europa anfallen.

Die vorgeschlagenen Testlieferungen werden voraussichtlich stattfinden, sobald die Infrastrukturarbeiten am Schienennetz abgeschlossen sind. Zum jetzigen Zeitpunkt wurde noch keine bestimmte Strecke, kein Bahnbetreiber und kein Logistikunternehmen bestätigt.

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Stegra positioniert sein Verfahren als eine wasserstoffbasierte Methode zur Unterstützung der Stahlproduktion mit geringeren Emissionen. Die von LKAB gelieferten Pellets dienen als Ausgangsmaterial für die grünen Wasserstoffanwendungen von Stegra, einschließlich der Herstellung von Eisenschwamm.

Die Unternehmen haben weder den Umfang der Testlieferungen noch über das derzeitige Planungsstadium hinausgehende Vertragsbedingungen bekannt gegeben. Finanzielle Details und geschätzte Logistikkosten wurden nicht genannt. Sollten sich an die Testphase kommerzielle Lieferungen anschließen, dürfte der Schienengüterverkehr zwischen LKAB und Boden jedoch entsprechend der Produktionskapazität von Stegra ansteigen.

Die geplanten Testlieferungen sind Teil der langfristigen Ausrichtung der Logistikkapazitäten für die industrielle wasserstoffbasierte Stahlerzeugung in Schweden. Die Rolle der Eisenbahninfrastruktur für den Transport von Rohstoffen wird als zentral für den Betrieb angesehen, sobald die Produktion voll angelaufen ist.


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