Zwischen dem CSP-Terminal Zeebrugge in Belgien und Mannheim in Deutschland hat ein neuer Schienen-Expressdienst seinen Betrieb aufgenommen. Der Dienst startete am 25. August (Ortszeit) und bietet eine komprimierte Transitlösung zwischen dem maritimen Gateway in Nordwesteuropa und dem industriellen Kernland in Süddeutschland.
Mit einer Frequenz von zwei bis drei Hin- und Rückfahrten pro Woche legt der Zug die Strecke Zeebrügge-Mannheim in etwa 13 Stunden zurück. Nach der Ankunft im Bahnterminal Mannheim werden die Container auf den Straßentransport umgeladen, wodurch wichtige Industriegebiete und Städte in ganz Deutschland abgedeckt werden.
Diese Einrichtung ist Teil eines "Schifffahrt + Häfen + Logistik"-Modells, das auf die Schaffung eines digitalisierten, durchgängigen Lieferkettenservices abzielt. Die Initiative integriert den intermodalen See-Schiene-Verkehr von COSCO Shipping, bietet Alternativen zum herkömmlichen Straßentransport und trägt zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen bei.
Im Rahmen der Schleifen AEU1 und AEU7 laufen derzeit zwei wöchentliche Direktverbindungen den Hafen von Zeebrugge an. Im Vergleich zum traditionellen Straßentransport soll dieser intermodale Ansatz die Kohlendioxidemissionen deutlich senken und damit den allgemeinen Nachhaltigkeitszielen entsprechen.