PKP Cargo behält 19 % Anteil am intermodalen Verkehr

PKP Cargo behält 19 % Anteil am intermodalen Verkehr
© PKP Cargo
PKP Cargo hat seine starke Position auf dem polnischen Markt für intermodalen Verkehr bestätigt und erreichte im ersten Halbjahr 2025 einen Anteil von 19,1 % bei der Masse und 18,6 % bei der Transportleistung. Die Ergebnisse wurden während des Umstrukturierungsprozesses des Unternehmens erzielt.

Den Daten für das erste Halbjahr 2025 zufolge hat PKP Cargo seine führende Position im polnischen Intermodalsegment behauptet. Die Branchenzeitschrift "Namiary na Morze" i "Handel" berichtet, dass das Unternehmen einen Marktanteil von 19,1 % bei der Masse und 18,6 % bei der Transportleistung erreicht hat, was seine anhaltende Bedeutung in einem wettbewerbsintensiven Segment bestätigt.

Die von der polnischen Eisenbahnregulierungsbehörde UTK veröffentlichten Daten zeigen ein leichtes Marktwachstum bei den beförderten Einheiten, aber Rückgänge bei der Masse und der Transportarbeit. Die Betreiber beförderten mehr als 863.700 intermodale Einheiten (1,36 Millionen TEU), 1,8 % mehr als im Vorjahr. Die Gesamtmasse ging jedoch auf 13,4 Millionen Tonnen und die Transportleistung auf 4,4 Milliarden Tonnenkilometer zurück, was darauf hindeutet, dass die Dienste über kürzere Entfernungen und mit leichteren Ladungen durchgeführt wurden.

Für PKP Cargo kommen diese Ergebnisse zu einem kritischen Zeitpunkt, da das Unternehmen im Vorfeld der Genehmigung des Umstrukturierungsplans umstrukturiert wird. Das Management sieht die Zahlen als Bestätigung dafür, dass die Korrekturmaßnahmen trotz schwieriger Marktbedingungen und interner Veränderungen in die richtige Richtung gehen.

Laut CEO Agnieszka Wasilewska-Semail war die verbesserte Servicequalität - insbesondere Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit - entscheidend für die Aufrechterhaltung des Intermodalanteils des Unternehmens. Sie wies auf die Auswirkungen der im Rahmen der Umstrukturierung eingeführten Prozessänderungen hin und stellte fest, dass das stärkste Wachstumspotenzial im internationalen Ein-Lok-Dienst über mehrere Länder hinweg liegt. Mehrsystemlokomotiven, Mehrländerlizenzen und die Möglichkeit, die Kosten für den Zugang zur Infrastruktur auf westeuropäischen Netzen zu optimieren, werden als entscheidende Vorteile genannt.


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