Norwegen plant Entschädigungsregelungen nach Erdrutschen, die den Güterverkehr behindern

Norwegen plant Entschädigungsregelungen nach Erdrutschen, die den Güterverkehr behindern
© Jernbanedirektoratet
Das norwegische Ministerium für Verkehr und Kommunikation beabsichtigt, die Güterverkehrsunternehmen für die Einnahmeverluste zu entschädigen, die sich aus den verlängerten Streckensperrungen aufgrund von Erdrutschen auf der Rauma-Linie und der Nordlandsbanen ergeben.

Nach einem Erdrutsch in der Nähe des Bahnhofs von Verma wurde die Rauma-Linie zwischen Verma und Åndalsnes vom 19. Juli bis zum 6. Oktober gesperrt. Das Ministerium schlägt vor, die Güterverkehrsunternehmen für den Zeitraum zu entschädigen, in dem der Schienenverkehr eingestellt war und die Fracht auf die Straße umgeleitet werden musste.

Für die Nordlandsbanen, wo der Güterverkehr südlich von Steinkjer seit einem Branntkalk-Erdrutsch bei Levanger am 30. August zum Erliegen gekommen ist, wird derzeit ein separater Plan vorbereitet. Ein Interimsterminal in Steinkjer wickelt derzeit den Verkehr von und nach Bodø ab. Die vollständige Wiedereröffnung der Strecke wird für den Sommer 2026 erwartet, ein genaues Datum steht jedoch noch nicht fest.

Die vorgeschlagene Entschädigung für die Störung der Nordlandsbanen wird auf 150-200 Mio. NOK geschätzt, was etwa 13,2-17,6 Mio. EUR entspricht. Die endgültige Mittelzuweisung wird im überarbeiteten Staatshaushalt im Frühjahr 2026 behandelt werden. Die Auszahlung bedarf der vorherigen Genehmigung durch die EFTA-Überwachungsbehörde (ESA).


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