Volvo Cars und Salzgitter starten ScanLoop-Schrottkreislauf

Volvo Cars und Salzgitter starten ScanLoop-Schrottkreislauf
© Salzgitter Group
Im Rahmen des Projekts werden Stahlabfälle aus dem Karosserieteilewerk von Volvo Cars in Olofström an Salzgitter Flachstahl zurückgeführt, um dort eingeschmolzen und für die Flachstahlproduktion wiederverwendet zu werden.

Volvo Cars und Salzgitter haben einen geschlossenen Schienengüterverkehr zwischen Schweden und Deutschland eingeführt, wobei der erste ScanLoop-Zug im Februar 2026 in Salzgitter eintreffen wird.

Im Rahmen des ScanLoop-Konzepts liefert Salzgitter Flachstahl an das Werk in Olofström, während der beim Stanzen anfallende Stahlschrott nach Materialarten getrennt, zur Reduzierung des Transportvolumens komprimiert und per Bahn zurücktransportiert wird. Dadurch entfallen Leerfahrten und das Material bleibt innerhalb eines definierten Produktionszyklus.

© Salzgitter Group
© Salzgitter Group

Der erste ScanLoop-Einsatz umfasste 25 Schrottwagen mit einer Gesamtzuglänge von 545 m, die am Bahnhof Beddingen ankamen. Die rund 700 km lange Bahnfahrt wurde in etwa anderthalb Tagen zurückgelegt .

Der Schienengüterverkehr ist ein zentraler Bestandteil des Projekts, wobei Salzgitter geringere Emissionen im Vergleich zum Straßenverkehr anführt. Der Dienst nutzt interoperable Lokomotiven, die hohe Anhängelasten bewältigen können, und wird mit als klimaneutral zertifiziertem Strom betrieben.

© Salzgitter Group
© Salzgitter Group

An dem ScanLoop-Betrieb sind auch mehrere Tochtergesellschaften des Salzgitter-Konzerns beteiligt, darunter Salzgitter Mannesmann Scandinavia, DEUMU Deutsche Erz- und Metall-Union, VPS Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter und Salzgitter Flachstahl, die Logistik, Schrottabwicklung und Stahlproduktion innerhalb des Konzerns integrieren.


Werden Sie Mitglied in unserem Kreis der Insider: Erhalten Sie die wöchentliche Zusammenfassung, die Sie auf dem Laufenden hält!

Neueste Eisenbahnnachrichten

Top-Nachrichten