DB Cargo erhöht Kapazität am Knotenpunkt Győr

DB Cargo erhöht Kapazität am Knotenpunkt Győr
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DB Cargo und DB Cargo Hungária haben den Terminal Győr im Westen Ungarns erweitert, wodurch die Wartungskapazitäten erhöht und die Unterstützung für den Automobil- und Industriegüterverkehr in Mittel- und Osteuropa gestärkt wurden.

DB Cargo und ihre Tochtergesellschaft DB Cargo Hungária haben neue Infrastruktur am Terminal Győr in Betrieb genommen und damit die Wartungs- und Gleiskapazitäten an einem der wichtigsten Güterverkehrstandorte der Gruppe in Ungarn erweitert. Die Investition stärkt die Position von DB Cargo in Mittel- und Osteuropa, insbesondere im Hinblick auf den Transport von Automobil- und Industriegütern.

Die Erweiterung umfasst 121 Meter zusätzliche Gleise und eine neue 1.000 Quadratmeter große Wartungsanlage. Das Kernelement ist eine 25 Meter lange Inspektionsgrube, die für die Wartung von Lokomotiven und Waggons ausgelegt ist. Die Modernisierung soll die Verfügbarkeit der Flotte erhöhen und die betriebliche Flexibilität am Standort verbessern.

Győr ist seit 1999 Teil der ungarischen Aktivitäten von DB Cargo und spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung der Automobil- und Industrieproduktionszentren des Landes. Der Terminal unterstützt Transportströme im Zusammenhang mit Audi Hungaria und dem gesamten Volkswagen-Konzern sowie anderen Fertigungskunden in der Region.

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Laut DB Cargo verkürzt die Integration von Wartungs- und Terminalfunktionen an einem einzigen Standort die Durchlaufzeiten und verbessert die Koordination zwischen Transport-, Wartungs- und Umschlagprozessen. Dies ist besonders relevant für synchronisierte industrielle Lieferketten, in denen Zuverlässigkeit und schnelle Reaktionszeiten entscheidend sind.

Die Investition zielt darauf ab, stabile Frachtströme für Automobilhersteller und Zulieferer in Ungarn sicherzustellen und gleichzeitig die grenzüberschreitende Logistik innerhalb des europäischen Netzwerks zu unterstützen. DB Cargo Hungária fungiert als regionales Kompetenzzentrum innerhalb der Gruppe und bietet Traktions-, Wartungs- und Terminaldienstleistungen für den nationalen und internationalen Betrieb an.

Während der Einweihungsfeier wurde eine Diesellokomotive zu Ehren des ehemaligen Geschäftsführers Nándor Németh, der eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Standorts Győr gespielt hatte, auf den Namen „Nándor“ getauft.


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