Forwardis leitet den grenzüberschreitenden Bahnverkehr

Forwardis leitet den grenzüberschreitenden Bahnverkehr
© Forwardis
Im Rahmen eines zeitkritischen Schienenverkehrsunternehmens unter der Leitung von Forwardis wurden 30 gespendete Busse von Frankreich in die Ukraine transportiert, was die Bedeutung der Schiene für komplexe humanitäre Logistik unterstreicht.

Forwardis hat gemeinsam mit Hexafret und Captrain einen zeitkritischen Schienentransport von 30 Bussen von Frankreich in die Ukraine koordiniert und damit gezeigt, wie die Schienenlogistik auch unter Druck und unter komplexen, realen Bedingungen zuverlässig funktioniert.

Der Transport, der über das gesamte Rail Logistics Europe-Netzwerk abgewickelt wurde, führte von Arras über Deutschland und Polen nach Kiew und erforderte eine schnelle Planung und Durchführung über mehrere Länder und Eisenbahnsysteme hinweg.

Von Anfang an war das Projekt von engen Terminvorgaben, Sonderfracht und grenzüberschreitenden Auflagen geprägt, was kaum Spielraum für Fehler ließ. Der Transport von Bussen auf der Schiene über große Entfernungen ist alles andere als Routine und erfordert eine maßgeschneiderte Lösung sowie eine enge Abstimmung zwischen den Teams.

Ein entscheidender Moment ereignete sich an der Grenze zwischen der EU und der Ukraine, wo aufgrund der unterschiedlichen Spurweite jedes Fahrzeug in Zamość einzeln umgeladen werden musste. Dieser Vorgang erforderte Präzision und eine enge Koordination vor Ort, um den Zeitplan einzuhalten.

Trotz der Komplexität erreichte der Konvoi innerhalb weniger Tage Kiew, wo die Busse umgehend an die lokalen Behörden in Kiew und Tschernihiw übergeben wurden, wo sie zur Unterstützung von Evakuierungsmaßnahmen und im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden sollen.

Das Projekt unterstreicht die Rolle von Forwardis bei der Konzeption und Umsetzung maßgeschneiderter Schienenlogistiklösungen, insbesondere für Fracht, die nicht unter die üblichen intermodalen Transportströme fällt.

Dies unterstreicht zudem die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Schienenverkehr, bei der Unternehmen wie Hexafret und Captrain gemeinsam mit lokalen Betreibern unter schwierigen Bedingungen einen einheitlichen, koordinierten Transport gewährleisten.

Auch wenn der Umfang dieser Aktion relativ begrenzt ist, spiegelt sie doch einen allgemeinen Wandel im Schienengüterverkehr wider: eine steigende Nachfrage nach flexiblen, hochwertigen und geschäftskritischen Transporten, bei denen Geschwindigkeit, Koordination und Zuverlässigkeit von entscheidender Bedeutung sind.


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