TransItalia plant, im Juni oder Juli einen zweiten wöchentlichen Schienentransportdienst für Sattelauflieger zwischen Valencia und dem portugiesischen Entroncamento einzurichten, da die Nachfrage seit der Einführung der Strecke im Januar gestiegen ist. Dies gab Sofia Sousa als Vertreterin des Betreibers auf dem Eisenbahnseminar von TRANSPORTES & NEGÓCIOS bekannt.
Der derzeitige Verkehr verkehrt einmal pro Woche und bietet Platz für 26 Sattelauflieger. Die Nachfrage liegt laut TransItalia bei fast 70 Ladungen und übersteigt damit die verfügbare Kapazität. Wenn keine Plätze verfügbar sind, werden die Sattelauflieger über Madrid umgeleitet, wo sie auf die Schienenautobahn Valencia–Madrid aufschließen, die dreimal pro Woche verkehrt und Platz für 40 Sattelauflieger pro Zug bietet.
Bei der Einführung der Verbindung Valencia–Entroncamento waren zwei wöchentliche Umläufe vorgesehen, die damals jedoch nicht umgesetzt wurden.
Auf der gesamten Strecke kommen weiterhin Diesellokomotiven zum Einsatz, da der portugiesische Abschnitt der Strecke nicht elektrifiziert ist. Ein erster Versuch, zwischen Valencia und Badajoz mit elektrischem Antrieb zu fahren, wurde aufgrund des Zeitaufwands für den Lokwechsel eingestellt, was dazu führte, dass auf der gesamten Strecke mit Diesellokomotiven gefahren wird.
Die iberischen Schienenautobahnen von TransItalia fungieren als Erweiterung der „Motorways of the Sea“-Dienste im Mittelmeerraum, die in Zusammenarbeit mit der Grimaldi-Gruppe betrieben werden. Neben Italien umfasst das Netz Griechenland, Slowenien und Kroatien, wobei weitere Ausweitungen nach Tunesien, Malta, Marokko und in die Türkei geprüft werden.