Karwendelbahn nach Räumung von 23.000 Tonnen Schutt wieder in Betrieb

Karwendelbahn nach Räumung von 23.000 Tonnen Schutt wieder in Betrieb
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Die Karwendelbahn zwischen Innsbruck und Scharnitz hat am Montag, 2. September 2024, nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ihren Betrieb wieder aufgenommen.

Die Strecke wurde am 12. August durch Schlammlawinen stark in Mitleidenschaft gezogen, die rund 23.000 Tonnen Schutt entlang der Strecke ablagerten. In den vergangenen drei Wochen war ein Team von rund 30 Arbeitern der ÖBB und beauftragter Firmen intensiv mit der Räumung der Strecke und der Beseitigung der Schäden beschäftigt.

Schwere Maschinen spielten bei den Aufräumarbeiten eine entscheidende Rolle, darunter eine spezielle Gleisreinigungsmaschine, die etwa 1.000 Meter Gleis vom Schlamm befreite. Diese Maschine hob das Gleis an, grub den verunreinigten Schotter aus, reinigte ihn und brachte das gereinigte Material wieder auf das Gleis auf.

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Obwohl der Zugverkehr planmäßig wieder aufgenommen wurde, sind die Arbeiten an der Strecke noch nicht vollständig abgeschlossen. Zusätzliche Maßnahmen umfassen die Reparatur und Verstärkung von etwa 350 Metern Steinschlagschutznetzen, um die Sicherheit des Betriebs weiterhin zu gewährleisten.

Mit der Wiedereröffnung der Karwendelbahn wird der Busersatzverkehr zwischen Innsbruck, Seefeld und Scharnitz beendet und der normale Bahnbetrieb in der Region wiederhergestellt.Die ÖBB bedanken sich bei den Fahrgästen für ihre Geduld während der Unterbrechung.


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