DB reopens Frankfurt/Main-Mannheim line

DB reopens Frankfurt/Main-Mannheim line
© Deutsche Bahn AG / Oliver Lang
Die Riedbahn ist seit gestern Abend wieder in Betrieb.

Die Deutsche Bahn (DB) hat die erste Großreparatur des stark beanspruchten Schienennetzes erfolgreich abgeschlossen: Seit gestern Abend 23 Uhr verkehren wieder Züge auf der Riedbahnstrecke zwischen Frankfurt/Main und Mannheim.

"Die Riedbahn ist eine der wichtigsten Verkehrsadern in Hessen. Dass sie nach den Opfern der Sanierungszeit dieser bundeseigenen Infrastruktur nun wieder für den Bahnbetrieb zur Verfügung steht, ist ein besonderer Grund zur Freude für unser Bundesland. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang auch die verbesserten Anlagen an den Bahnhöfen und die dringend notwendigen Lärmschutzmaßnahmen. Die Riedbahn wird aber auch nach der Sanierung eine der am stärksten genutzten Strecken im deutschen Schienennetz bleiben. Deshalb brauchen wir neben der Sanierung die zügige Fortführung der Planungen für die Ausbauprojekte, wie zum Beispiel die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim, hier wie auch in anderen Teilen des Netzes", erklärt Umut Sönmez, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und Landesentwicklung.

Seit dem 15. Juli arbeiten rund 800 Mitarbeiter der DB und der beteiligten Baufirmen an der rund 70 Kilometer langen Strecke, um die veraltete und störungsanfällige Infrastruktur fast vollständig zu erneuern.

"Die Fertigstellung der ersten Generalüberholung ist ein wichtiger Schritt in der strukturellen Erneuerung unserer Infrastruktur. Innerhalb von nur fünf Monaten haben wir in einer starken Teamleistung gemeinsam mit unseren Baupartnern und unterstützt durch einen beispiellosen politischen Willen die unfallträchtige Riedbahn komplett saniert. Neue Gleise, Weichen, Signale und Stellwerkstechnik sorgen auch in Zukunft für einen stabilen Betrieb auf dieser stark frequentierten Strecke. Nur wenn wir unsere zu alte, zu störanfällige und zu volle Infrastruktur erneuern, können wir die betriebliche Situation der DB verbessern und die Wirtschaftlichkeit des Konzerns langfristig sichern", beschreibt DB-Chef Richard Lutz die langfristigen Fragen des Schienennetzes und der Infrastruktur.

Denn die Modernisierung soll die Betriebsstörungen auf einer der meistbefahrenen Strecken Deutschlands um bis zu 80 Prozent reduzieren. Damit ist die Generalüberholung eine der zentralen Säulen des S3-Modernisierungsprogramms, das der Konzern im September beschlossen hat.


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