Insgesamt werden in dem neuen Werk in der Region Porto 81 Züge hergestellt, die den lokalen Produktionsanteil des Vertrags zwischen Alstom und Comboios de Portugal (CP), dem nationalen Personenverkehrsbetreiber Portugals, ausmachen.
Das Gelände wird sich über mehr als 20.000 Quadratmeter erstrecken und voraussichtlich rund 300 direkte sowie mehr als 1.000 indirekte Arbeitsplätze schaffen. Die Bauarbeiten werden in Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Tiefbauunternehmen DST durchgeführt.
Alstom erklärte, die Verlagerung eines Teils der Produktion nach Portugal werde die logistischen Abläufe vereinfachen und die Erfüllung des CP-Auftrags unterstützen. Das Werk in Matosinhos wird zudem Teil des umfassenderen europäischen Produktionsnetzwerks des Herstellers werden.
Der Auftrag umfasst 153 dreiteilige Nah- und Regionalzüge, die speziell für den portugiesischen Markt konzipiert wurden. Jeder Zug wird Platz für bis zu 450 Fahrgäste bieten.
Zur Fahrgastaustattung gehören ein stufenloser Einstieg, ebene Böden, WLAN sowie spezielle Bereiche für Rollstühle und Fahrräder. Laut Alstom werden mehr als 95 % der in den Zügen verwendeten Materialien recycelbar sein.
„Dieses Projekt spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung des CP-Auftrags unter optimalen Bedingungen und fördert gleichzeitig den Aufbau lokaler Kompetenzen“, sagte Andrew DeLeone, Präsident von Alstom Europe.
Alstom ist seit mehr als 30 Jahren in Portugal tätig und liefert dort auch Signaltechnik, die auf mehr als 1.500 Kilometern des portugiesischen Schienennetzes zum Einsatz kommt.