DB InfraGO eröffnet Branchendialog zur Anpassung des Zeitplans der Korridorsanierung

DB InfraGO eröffnet Branchendialog zur Anpassung des Zeitplans der Korridorsanierung
© Deutsche Bahn AG / Pablo Castagnola
DB InfraGO hat Gespräche mit Bahnbetreibern, Branchenverbänden und Landesregierungen über mögliche Anpassungen des Zeitplans für geplante Korridorsanierungen auf hochfrequentierten Bahnstrecken in Deutschland aufgenommen.

Dieser Branchendialog befasst sich mit den Bestimmungen des Koalitionsvertrags auf Bundesebene, die eine engere Abstimmung der Sanierungspläne mit den verfügbaren Ressourcen der Industrie und die Gewährleistung stabiler Umleitungsverkehrsbedingungen vorsehen. Ziel ist es, die bestehenden Pläne zu verfeinern und einen aktualisierten Zeitplan vorzuschlagen, der die Sanierungsstrategie des Korridors bis 2035 verlängert.

Die Rückmeldungen der Industrie, insbesondere zur Stabilität der Umleitungsstrecken und zu den Kapazitäten der Bauwirtschaft, werden in diese Diskussionen einfließen. Die Erfahrungen aus dem abgeschlossenen Pilotsanierungsprojekt auf der Riedbahnstrecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim - die innerhalb von fünf Monaten fertiggestellt und am 15. Dezember 2024 wiedereröffnet wurde - werden ebenfalls berücksichtigt. Die nächste geplante Renovierung in diesem Rahmen wird am 1. August auf der Strecke von Hamburg nach Berlin beginnen.

© Deutsche Bahn AG
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Im Anschluss an den Dialog wird DB InfraGO dem Bundesverkehrsministerium (BMV) einen überarbeiteten Fahrplanvorschlag zur endgültigen Prüfung und Genehmigung vorlegen. Ein weiteres Branchentreffen ist für den 9. Juli geplant.

Parallel dazu hat das Branchenbündnis DIE GÜTERBAHNEN, das über 100 im Schienengüterverkehr tätige Unternehmen vertritt, betont, dass die Fahrplananpassungen mit Verbesserungen bei der Ausführungsplanung, der Streckenvorbereitung und dem Umleitungsmanagement einhergehen sollten. Das Bündnis hob die Verschiebung der Sanierungsarbeiten zwischen Hamburg und Lübeck hervor, um die von der Branche geforderte Integration mit dem Ausbau Lübeck-Bad Kleinen zu ermöglichen. Sie betonte auch die Notwendigkeit verstärkter Planungsanstrengungen im Vorfeld des Jahres 2026, um das Vertrauen in den Betrieb und die Effizienz zu erhalten.


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