Gleise, Weichen und Oberleitungen auf der Strecke Nürnberg–Regensburg sind bereits fertiggestellt, doch die Genehmigungsprüfungen für die neue Stellwerkstechnik dauern länger als erwartet.
Die Strecke sollte ursprünglich am 10. Juli 2026 wieder in Betrieb genommen werden. DB InfraGO teilt nun mit, dass der Durchgangsverkehr spätestens am 31. Juli, zu Beginn der bayerischen Sommerferien, wieder aufgenommen wird.
Bis dahin werden Fern- und Güterzüge weiterhin Umleitungen befahren, während die ausgefallenen Regionalverbindungen weiterhin durch Busse ersetzt werden. Die aktualisierten Fahrplandaten werden in die elektronischen Reiseplaner übernommen.
„Es ist enttäuschend, dass wir die Strecke Nürnberg–Regensburg nicht wie geplant wieder in Betrieb nehmen können“, sagte Gerd-Dietrich Bolte, Vorstandsmitglied für Infrastrukturplanung und Projekte bei DB InfraGO. „Sicherheit hat im Bahnbetrieb oberste Priorität.“
DB InfraGO teilte mit, dass man sich zudem direkt mit den von der Verzögerung betroffenen Güterverkehrsunternehmen abstimme. Die Belieferung der Industriekunden soll weiterlaufen, wobei bei Bedarf individuelle Betriebsvereinbarungen getroffen werden.
Aufgrund der parallel laufenden Sanierung der Strecke Obertraubling–Passau werden bereits viele Güterzüge umgeleitet.
Ansonsten verlaufen die Arbeiten planmäßig. Der Korridor Hagen–Wuppertal–Köln und die Strecke Hamburg–Hannover sollen am 10. Juli wieder in Betrieb genommen werden, wodurch der regionale Busersatzverkehr sowie längere Umleitungen für Personen- und Güterzüge enden werden.