PKP Intercity hat die Ausschreibung für den Erwerb von 35 Hybridtriebzügen abgeschlossen. Newag, der einzige Bieter, erhielt den Zuschlag mit einem Bruttoangebot von 739,52 Mio. EUR.
Dieser Vertrag steht im Einklang mit dem Ziel von PKP Intercity, seinen Fahrzeugpark zu diversifizieren. Derzeit betreibt das Unternehmen fast 90 elektrische Triebzüge. Die Einführung dieser Hybridzüge soll den Fahrgastkomfort verbessern und die Betriebskosten optimieren, insbesondere auf nicht elektrifizierten Strecken.
Jeder Hybridzug bietet Platz für 178 Fahrgäste, davon 154 in der zweiten Klasse und 20 in der ersten Klasse. Die Züge werden über Vorkehrungen für Fahrgäste mit Behinderungen verfügen, mit vier speziellen Sitzen und Einrichtungen für deren Betreuer. Außerdem werden die Züge mit acht Fahrradständern und Automaten für Erfrischungen an Bord ausgestattet.
Die Hybridlokomotiven sollen auf inländischen InterCity-Strecken eingesetzt werden, um die Fahrzeiten der derzeit mit Elektro- und Diesellokomotiven betriebenen Züge zu verkürzen. Die Züge werden mit dem Sicherheitssystem ETCS und Motoren ausgestattet, die die neuesten Emissionsstandards erfüllen.
Die ersten beiden Einheiten sollen 30 Monate nach Vertragsunterzeichnung ausgeliefert werden. Die Wartung der Fahrzeuge ist für 10 Jahre garantiert, wobei das eigene Personal von PKP Intercity daran beteiligt ist. Das Unternehmen sucht auch nach Lösungen, um geeignete Wartungseinrichtungen für diese neuen Züge zu gewährleisten.