Erstes EURO 2024-Wochenende: 1,2 Millionen Fahrgäste in den ICE- und IC-Zügen der DB

Erstes EURO 2024-Wochenende: 1,2 Millionen Fahrgäste in den ICE- und IC-Zügen der DB
© Deutsche Bahn AG / Oliver Lang
Die DB hat nach dem ersten Wochenende der Europameisterschaft eine positive Bilanz gezogen. Der Bahnbetrieb war insgesamt stabil. Zwischen Freitag und Sonntag reisten 1,2 Millionen Fahrgäste in den ICE- und IC-Zügen der DB.

Mit 410 Zügen setzt die DB zur Europameisterschaft ihre bisher größte ICE-Flotte ein. Trotz der erhöhten Nachfrage sind bei rechtzeitiger Reservierung noch genügend Plätze verfügbar.

Michael Peterson, DB-Vorstand für den Personenfernverkehr: "Noch nie gab es bei einem internationalen Fußballturnier so viele Bahnreisen wie bei dieser Europameisterschaft. Wir freuen uns, dass bereits 160.000 Fan-Tickets verkauft wurden. Die Mannschaft mit den meisten Zugfahrten in der aktuellen Gruppenphase ist die Schweiz."

An den Austragungsorten gilt Folgendes: Jedes Spielticket ist automatisch mit einem 36-Stunden-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr (KombiTicket) kombiniert - von 06:00 Uhr am Spieltag bis 18:00 Uhr am Folgetag. Das Ticket gilt im gesamten Verkehrsverbund des Austragungsortes, also weit über die Grenzen der Spielstadt hinaus bis ins Umland. DB Regio befördert täglich rund 3,5 Millionen Fahrgäste in ihren Bussen und Bahnen.

DB Regio-Verkehrsdirektorin Evelyn Palla erklärt: "Bei uns rollt alles, was rollen kann. 150.000 DB-Mitarbeiter geben ihr Bestes, damit Bahnen und Busse für unsere Fahrgäste zuverlässig fahren. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitern für ihr großes Engagement. Und wir bedanken uns bei allen Fahrgästen für den Respekt gegenüber unseren Mitarbeitern."

Die DB hat an den Bahnhöfen der Austragungsstädte Berlin, München, Köln, Frankfurt, Hamburg, Dortmund, Leipzig, Gelsenkirchen, Stuttgart und Düsseldorf spezielle Welcome Desks eingerichtet. Rund 300 Fahrgastbetreuer und etwa 16.000 UEFA-Volunteers sowie ein spezieller Guide helfen den Fans, sich zurechtzufinden. In Zusammenarbeit mit den Städten wird die DB die direkten Wege von den Bahnhöfen zu den Stadien und Public-Viewing-Bereichen markieren, zum Beispiel mit Bodenplakaten. An Spieltagen werden 5.000 zusätzliche Reinigungskräfte an über 100 Bahnhöfen Sonderschichten einlegen. Rund 3.000 Techniker stehen in Bereitschaft, um Störungen an Rolltreppen und Aufzügen sofort zu beheben. Außerdem schafft die DB zusätzliche Schließfachkapazitäten in und um die Bahnhöfe.


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