Am Sonntag, den 30. Juni 2024, nimmt eine neue grenzüberschreitende Bahnverbindung, der "Dreiländerzug", den Betrieb auf: Er verbindet die Städte Lüttich, Maastricht, Heerlen und Aachen und bietet damit direkte Verbindungen zwischen Deutschland, den Niederlanden und Belgien.
Dieser neue Dienst soll das Reisen innerhalb der Euregio-Region vereinfachen, indem er das Umsteigen in Maastricht überflüssig macht und Pendlern, Einwohnern und Touristen eine nahtlosere Reise ermöglicht. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung fand am Bahnhof Maastricht eine symbolische Schlüsselübergabe statt, die die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Bahnbetreibern symbolisierte.
Der Zugverkehr ist Teil einer öffentlichen Verkehrskonzession, die von Arriva im Auftrag der Provinz Limburg (Niederlande) und go.Rheinland (Deutschland) betrieben wird. Für den Abschnitt von Maastricht nach Lüttich arbeitet Arriva mit NS (Niederlande) und SNCB (Belgien) zusammen.
Ab Sommer 2024 wird der Dreiländerzug (RE18) durchgehend über die Grenzen hinweg fahren und Aachen Hauptbahnhof, Heerlen, Maastricht und Lüttich-Guillemins miteinander verbinden.