České dráhy hat die ersten RegioFox-Züge in den regulären Fahrgastbetrieb in der Region Südböhmen eingeführt. Diese modernen Regionalzüge, umgangssprachlich "Füchse" genannt, verkehren derzeit auf der Strecke zwischen Veselí nad Lužnicí und České Velenice. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember werden sieben RegioFox-Einheiten die Region Südböhmen bedienen und wichtige Städte wie Tábor, Písek und Strakonice miteinander verbinden.
České dráhy hat beim polnischen Hersteller PESA insgesamt 106 RegioFox-Fahrzeuge bestellt, von denen fast 60 bis Ende dieses Jahres in Betrieb genommen werden sollen. Die Einführung in Südböhmen folgt auf den erfolgreichen Einsatz auf der vielbefahrenen Strecke zwischen Pardubice und Havlíčkův Brod, die mit Funktionen wie WLAN, Klimaanlage und Ladestationen für elektronische Geräte einen höheren Reisekomfort bieten soll.
Derzeit fahren zwei gekoppelte RegioFox-Einheiten auf der Strecke Veselí nad Lužnicí - Třeboň - České Velenice und bieten 230 Sitzplätze und Platz für 16 Fahrräder. Eine dritte Einheit wird für Fahrer- und Personalschulungen eingesetzt und dient als betriebliches Backup für Wartungsarbeiten und unerwartete Ereignisse.
Die neuen Züge sind Teil des diesjährigen Rekorderneuerungsprogramms von České dráhy, das die Einführung von rund 440 neuen Fahrzeugen sowohl für den Regional- als auch für den Fernverkehr vorsieht.
Nach der Reparatur der Brücke bei Červená nad Vltavou werden alle RegioFox-Einheiten mit Beginn des Fahrplans 2024/25 auf der Strecke Tábor - Písek - Ražice - Strakonice eingesetzt, so die Vorgabe der regionalen Verkehrsgesellschaft.
Die Einführung dieser neuen Züge folgt einer im Herbst 2023 unterzeichneten Vereinbarung zwischen der Region Südböhmen und České dráhy, in deren Rahmen auch die elektrifizierten Strecken der Region mit RegioPanter-Elektrotriebzügen ausgestattet wurden. Durch diese kontinuierlichen Bemühungen wird sichergestellt, dass den Bewohnern und Besuchern Südböhmens, die schon lange auf diese Verbesserungen gewartet haben, die modernsten Züge zur Verfügung stehen. Die Regionalregierung stellt jährlich mehr als 75,1 Mio. EUR für Verkehrsdienstleistungen zur Verfügung.