Die Österreichischen Bundesbahnen(ÖBB) präsentierten heute in St. Pölten ihren neuesten Doppelstockzug Cityjet, mit dem sie ihre Flotte erweitern, um der steigenden Fahrgastnachfrage im Nahverkehr gerecht zu werden.
Diese Umrüstung ist Teil einer größeren Investition der ÖBB in die Kapazität der Regionalbahn, bei der 109 neue Doppelstockwagen zum Einsatz kommen, was einem Gesamtaufwand von rund 1,5 Milliarden Euro entspricht.
Die Modernisierung der ÖBB-Flotte ist eine Reaktion auf die steigenden Fahrgastzahlen und zielt darauf ab, die Kapazität in der Ostregion zu erhöhen, wo zwei Drittel der österreichischen Nahverkehrszüge verkehren. Die Einführung dieser neuen Doppelstockeinheiten steht im Einklang mit der umfassenden Flottenerweiterungsstrategie der ÖBB, die den Kauf von 330 neuen Zügen bis 2030 vorsieht, wofür ein Budget von 6,1 Milliarden Euro vorgesehen ist.
Die für den Regionalverkehr konzipierten neuen Cityjet-Doppelstockzüge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und bieten Platz für bis zu 591 Fahrgäste in einer Sechs-Wagen-Konfiguration. Die Züge sind für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Pendler ausgestattet und bieten moderne Annehmlichkeiten wie barrierefreies Einsteigen, Abstellflächen für Fahrräder und Kinderwagen, Klimaanlage und kostenloses WLAN.
Der Komfort für die Fahrgäste wird durch Merkmale wie mehrere Toiletten, darunter eine barrierefreie Toilette mit Wickeltisch, Videoüberwachung und einen ausgewiesenen Rollstuhlplatz mit verstellbaren Tischen an den Seitenwänden weiter erhöht. Die Mehrzweckbereiche in jedem Wagen bieten Platz für bis zu 60 Fahrräder in der Sechser-Konfiguration und bieten damit Flexibilität für Pendler und Freizeitreisende gleichermaßen.
Diese neuen Cityjet-Doppelstockzüge sollen die Pendlerströme auf wichtigen Strecken aus den nördlichen Regionen Österreichs in den Wiener Zentralraum und weiter nach Süden unterstützen.