Neue Alstom-Hochgeschwindigkeitszüge für Katalonien beginnen das Zulassungsverfahren für den Betrieb im Jahr 2026

Neue Alstom-Hochgeschwindigkeitszüge für Katalonien beginnen das Zulassungsverfahren für den Betrieb im Jahr 2026
© Ministerio de Transportes y Movilidad Sostenible
Der erste von Alstom in Barcelona gefertigte Hochgeschwindigkeitszug für das Rodalies-Netz ist in die Testphase eingetreten, und die Zertifizierung soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Nach der Zulassung sollen die neuen Alstom-Einheiten im Jahr 2026 in Betrieb genommen werden, während die Serienproduktion der übrigen Züge im Rahmen des Vertrags fortschreitet.

Die Einführung dieser Züge ist Teil eines umfassenden Flottenerneuerungsplans, an dem drei Hersteller beteiligt sind: Alstom, Stadler und CAF. Der Auftrag von Alstom, der größte in der Geschichte der spanischen Eisenbahn, umfasst 201 Züge im Wert von 1,8 Mrd. EUR. Weitere Verträge mit Stadler und CAF sehen die Lieferung von 79 bzw. über 130 Zügen im Wert von jeweils rund 1 Mrd. EUR vor.

Die Lieferungen von Alstom werden schrittweise erfolgen, wobei über vier Jahre hinweg wöchentlich zwei Einheiten in Betrieb genommen werden. Diese Kadenz bedeutet, dass Alstom allein drei bis vier Einheiten pro Monat liefert. Die kombinierten Verträge sehen 101 Einheiten für Katalonien vor, davon 69 Züge für das Rodalies-Netz (Pendler- und Regionalzüge in Katalonien) und 32 für den Mittelstreckenverkehr.

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Die neuen Rodalies-Züge der Baureihe 452 wurden mit dem Ziel entwickelt, die Kapazität und die betriebliche Effizienz zu erhöhen. Jeder Zug bietet Platz für bis zu 905 Fahrgäste und verfügt über breitere Türen und Vorräume, um die Ein- und Ausstiegszeiten zu verkürzen. Die Konfigurationen umfassen sowohl einstöckige als auch doppelstöckige Wagen, wobei die Zuglänge je nach Bedarf angepasst werden kann.

Diese Züge verfügen über fortschrittliche Technologien wie ERTMS-Signalsysteme, redundante Klimaanlagen, LED-Beleuchtung und bordseitige Fahrgastinformationssysteme. Die Züge sind barrierefrei ausgestattet und verfügen über einen ebenerdigen Zugang, Abstellplätze für Rollstühle, Fahrräder und Gepäck sowie Klappsitze für Stoßzeiten. Moderne Annehmlichkeiten wie Wi-Fi, Steckdosen, USB-Anschlüsse und ein Ferndiagnosesystem sind ebenfalls vorhanden.

Das Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität hat die Integration dieser Züge in die allgemeinen Bemühungen zur Verbesserung des spanischen Nah- und Mittelstreckennetzes hervorgehoben. Die Investitionen in Katalonien belaufen sich bis November 2024 auf insgesamt über 850 Mio. €, wovon die Hälfte auf die Infrastruktur und die Modernisierung der Rodalies entfällt.

© Alstom SA
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Die Tests für Sicherheits-, Traktions-, Brems- und Signalsysteme sind im Gange, um die Einhaltung der Betriebsanforderungen zu gewährleisten. Nach der Zertifizierung wird Alstom mit der Serienproduktion der restlichen 198 Einheiten beginnen. Es wird erwartet, dass die Einführung dieser Züge zur Verbesserung der Dienstleistungskapazität und -zuverlässigkeit für die Nutzer von Nahverkehrszügen in ganz Spanien beitragen wird.


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